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Guardiola: Alaba-Verletzung
"tut uns sehr, sehr weh"

Getrübte Freude bei Bayern-Coach: "Ohne ihn sind wir nicht mehr so flexibel"

Alaba und Guardiola © Bild: GEPA/Bochun

Das hatte bisher selbst der FC Bayern noch nicht geschafft! Mit vier Siegen aus vier Spielen ist der deutsche Fußball-Rekordmeister im Blitztempo zum Champions-League-Gruppensieg gestürmt - noch dazu in einer Gruppe mit Manchester City, AS Roma und ZSKA Moskau. Trotzdem wollte bei Bayern-Coach Pep Guardiola nach dem 2:0 über AS Roma keine Freude aufkommen, zu sehr schmerzte David Alabas Ausfall.

"Österreichs Sportler des Jahres" zog sich im Match am Mittwochabend eine Innenbandverletzung im rechten Knie zu und humpelte in der 81. Minute vom Platz. Der 22-Jährige muss wohl mehrere Wochen pausieren und versäumt damit das wichtige EM-Qualifikations-Heimspiel am Samstag in einer Woche gegen Russland sowie das ebenfalls in Wien stattfindende Länderspiel am 18. November gegen Rekordweltmeister Brasilien.

Eine Magnetresonanz-Untersuchung sollte am Donnerstag endgültig Aufschluss über die Schwere der Blessur geben. Doch selbst wenn Alaba mit einer Innenbanddehnung davongekommen sein sollte, würde er vier bis sechs Wochen ausfallen. Deshalb sagte Guardiola nach dem Spiel: "Ich hoffe, dass er nach Weihnachten wieder da ist."