Gruseliges Detail von

Daniel Küblböck an
historischem Ort vermisst

Gruseliges Detail - Daniel Küblböck an
historischem Ort vermisst © Bild: APA/dpa/Henning Kaiser

Die intensive Suche nach dem in den Atlantik gestürzten Popsänger Daniel Küblböck ist nach gut einem Tag eingestellt worden. Die Hoffnung, den Schauspielschüler wohlbehalten aufzufinden, schwindet. Nun dringen immer mehr Details ans Licht.

Das Verschwinden des Sängers Daniel Küblböck (33) stellt nicht nur den Rettungskräften und seiner Familie ein Rätsel auf. Viele Fragen bleiben ungeklärt. Fans des „DSDS“-Stars, fragen sich was an Bord passiert ist und wie es zu dem folgenschweren Unglück kommen konnte.

Einige Kritik erntete am Montag ein Statement von Musikproduzent Dieter Bohlen, der sich in einem bei Instagram geposteten Video "total geschockt" zeigte. Der DSDS-Chefjuror trug darin einen Kapuzen-Pullover, der ausgerechnet die Aufschrift "Be one with the Ocean" (Sei eins mit dem Ozean) hat. Später entschuldigte sich Bohlen dafür: "Das ist völlig falsch rübergekommen." Wenn es falsch verstanden worden sei, "dann tut's mir wirklich, wirklich leid".

Die Vorgeschichte

Der Musiker nahm an einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York teil. Am Montagmorgen (10. September 2018) wurde er jedoch plötzlich als vermisst gemeldet, nachdem er an Bord des Schiffes „AIDAluna“ nicht mehr aufzufinden war.

Historische Stelle mit Vorgeschichte

Eine ausgeweitete Suchaktion wurde durchgeführt. Sowohl die kanadische Küstenwache, die für diesen Bereich des Gewässers zuständig ist, als auch das Kreuzfahrtschiff selbst sind die Stelle abgefahren, an der das Unglück passiert ist und der Sänger vermutet wurde.

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    Daniel Küblböcks Karriere begann mit der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar", kurz DSDS, im Jahr 2003.

  • Daniel Küblböck bei DSDS
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    Der damals 17-Jährige, der eine Ausbildung zum Kinderpfleger absolvierte, eroberte mit seinem schrillen Auftreten einen Platz in den Herzen der Fans.

Eben diese Stelle hatte bereits vor Daniels Verschwinden einen tragischen Hintergrund: In diesem Abschnitt, etwa 185 km nördlich von St. John's, Neufundland, kam es schon am 14. April 1912 zu einem Unglück. Hier rammte die Titanic auf ihrer Jungfernfahrt einen Eisberg und sank wenige Stunden später.

Suche wurde eingestellt

Nachdem über 80 Stunden mit mehreren Schiffen und auch Verstärkung aus der Luft nach dem Entertainer gesucht wurde, ist die Suchaktion inzwischen eingestellt worden. Nach dieser langen Zeit in nur 10,5 Grad kaltem Wasser seien die Überlebenschancen alleine im Meer nur sehr gering. Trotzdem hoffen Angehörige, Freunde und Prominente Kollegen weiterhin auf einen guten Ausgang und dass Daniel am Ende doch noch wohlbehalten auftaucht.

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