GRUPPE G: Schweiz - Unglückliches Aus im Achtelfinale ohne Niederlage und Gegentor

WM als 'Generalprobe' für großen Wurf bei Heim-EM?

Ohne eine einzige Niederlage und ohne ein einziges Gegentor kassiert zu haben, ist die Schweiz aus der WM ausgeschieden. Die Eidgenossen unterlagen im Achtelfinale der Ukraine erst im Elfmeterschießen, lieferten in ihren Spielen aber einmal mehr eine große Talentprobe ab.

Während die österreichischen Fans skeptisch Richtung EURO 2008 blicken, herrscht beim zweiten Co-Ausrichter Schweiz also sportlich große Vorfreude. Jakob "Köbi" Kuhn hat ein Team mit viel Potenzial geformt und den jungen Spielern in einem Konzept nicht weniger als den Europameister-Titel zum Ziel gesetzt.

Zum achten Mal nahm die Schweiz an einer WM teil, das Viertelfinale (1934, 1938, 1954) war bisher der größte Erfolg.

Europas Aufsteiger des Jahres
Der Aufschwung der Schweizer, in der FIFA-Weltrangliste Europas Aufsteiger des Jahres 2005 (von 51 auf 35), ist eng mit dem Namen Köbi Kuhn verbunden. Der 62-Jährige hat die Mannschaft seit seinem Amtsantritt im Sommer 2001 zu einem starken Team geformt, seine Popularität zeigt sich am besten in Zürich-Wiedikon, wo es einen "Köbi Kuhn-Platz WM 2006" gibt.

(apa/red)