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Großfahndung nach Messerattacke

Mann soll Frau niedergestochen haben

Linz - Großfahndung nach Messerattacke © Bild: shutterstock

In Linz hat am Donnerstagvormittag ein Mann seine Frau mit einem Messer niedergestochen und ist anschließend geflüchtet. Eine Großfahndung war im Laufen. Die Polizei bestätigte auf Anfrage die Attacke, Details waren aber vorerst nicht bekannt. Laut ORF Radio OÖ soll der Mann mit einer Pistole bewaffnet in Richtung des Kindergartens, in dem seine Kinder betreut werden, geflüchtet sein.

Laut Polizei habe ein 35-jähriger Kosovare gegen 11.15 Uhr vor einem Markt im Stadtteil Auwiesen seine Lebensgefährtin mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Es sei offenbar auch ein Schuss gefallen, vermutlich aus einer Schreckschusspistole, so ein Polizeisprecher.

Der Mann sei nach der Attacke auf seine Partnerin mit einem Auto geflüchtet. Ein Großaufgebot der Polizei und die Cobra durchkämmten zu Mittag die Umgebung nach dem Flüchtigen.

Im Vorfeld schon auffällig

Laut den Ermittlern soll der Verdächtige mehrere einschlägige Videos von Amokfahrten angesehen und gegenüber anderen diese Terrorakte verherrlicht haben. Die Videos soll er sich auf einem Gemeinschaftscomputer in der Notschlafstelle angeschaut haben. Er untermalte seine Äußerungen gegenüber den anderen Bewohnern mit "gewaltverherrlichenden und radikalen Aussagen", hieß es laut Polizei.

Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hatte einen Hinweis erhalten und den 25-Jährigen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz festgenommen. Der Verdächtige befindet sich in der Justizanstalt Graz-Jakomini in Untersuchungshaft, bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz. Nähere Informationen wolle man derzeit nicht veröffentlichen, da man den Sachverhalt erst umfassend ermitteln wolle.

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