Großes Gedränge um Werner Faymann: SP- Spitzenkandidat war der Erste an der Urne

Faymann ging mit "recht positivem Gefühl" zur Wahl Politiker musste vor dem kleinen Wahllokal warten

Großes Gedränge um Werner Faymann: SP- Spitzenkandidat war der Erste an der Urne

SPÖ-Chef Werner Faymann hatte es heute früh verdammt eilig, in den Wahltag zu starten. Sogar zehn Minuten früher als avisiert, schritt er um 7.50 Uhr in sein Wahllokal in Wien-Liesing. Begleitet wurde Faymann von seiner Ehefrau Martina, die er nach der Stimmabgabe auch fotowirksam herzte und küsste.

Der SPÖ-Chef zeigte sich optimistisch bezüglich des Ausgangs der Wahl, habe es doch während der Kampagne eine immer positivere Resonanz gegeben. Deshalb habe er auch ein "recht positives Gefühl". Dementsprechend sei sein Schlaf auch ein guter gewesen. Konkrete Einschätzungen, wie der Urnengang endet, wollte Faymann nicht abgeben: "Ich warte demütig und mit Geduld."

Das einzig kleine Problem bei Faymanns Wahl war das Lokal. Wie der SPÖ-Chef selbst scherzte, handelte es sich bei der Außenstelle der MA28 in der Auer-Welsbach-Straße um das wohl kleinste Wahllokal Wiens. Schließlich wurde es aber von den Ordnern doch geschafft, Fotografen und Kamerateams in dem Miniraum zu schlichten.

Jener Sprengel, in dem Faymann seine Stimme abgab, ist übrigens kein Heimspiel, auch wenn er gleich neben dem Reihenhaus des SPÖ-Chefs liegt. Hier werde traditionell schwarz gewählt, konzedierte eine rote Bezirksrätin.

Nach der Stimmabgabe traf der SPÖ-Vorsitzende noch am Vormittag mit Wahlhelfern aus seinem Wahlkreis zusammen. Anschließend beginnt der Privatteil seines Wahlsonntags, ehe Faymann ab dem früheren Nachmittag in der Parteizentrale der Ergebnisse harrt. (apa/red)