Großes Aufrüsten für Afghanistan-Konflikt:
Mindestens 37.000 weitere NATO-Soldaten

Truppenverstärkung wird im Jahr 2010 erfolgen "Die Staaten lassen ihren Worten Taten folgen"

Großes Aufrüsten für Afghanistan-Konflikt:
Mindestens 37.000 weitere NATO-Soldaten © Bild: Reuters

Die Verbündeten der USA entsenden mindestens 7.000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan. "Sie haben 7.000 angeboten, und es werden noch mehr kommen", sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Brüssel nach Beratungen der NATO-Außenminister. Die Partner Washingtons reagieren damit auf die von US-Präsident Barack Obama angekündigte Entsendung von 30.000 zusätzlichen US-Soldaten.

Die von der NATO geführte Afghanistan-Schutztruppe ISAF wird damit im kommenden Jahr um mindestens 37.000 Soldaten verstärkt. Sie verfügt derzeit über 83.500 Soldaten. Mit dieser Verstärkung wird die Forderung des ISAF-Kommandanten und US-Generals Stanley McChrystal bereits fast erfüllt. Er hatte 40.000 zusätzliche Soldaten angefordert.

Die 7.000 Soldaten werden laut Rasmussen von 25 jener Staaten gestellt, die an der ISAF beteiligt sind. Rasmussen wollte nicht sagen, wie viele dieser Länder Mitglieder der NATO sind. Auch zu den genauen Zusagen der einzelnen Staaten wollte sich der frühere dänische Regierungschef nicht äußern.

"Lassen Worten Taten folgen"
Der Generalsekretär sagte, die NATO habe "in Ergänzung der klaren Zusagen, die bereits auf dem Tisch liegen", von anderen Verbündeten "mehr als Hinweise, dass diese vermutlich in den kommenden Wochen und Monaten weitere Beiträge ankündigen" würden. "Die Staaten lassen ihren Worten Taten folgen", sagte Rasmussen. "Trotz aller Herausforderungen, Unsicherheiten und Verluste bleiben sie absolut geeint."

Der Oberbefehlshaber der NATO in Europa, US-Admiral James Stavridis, hält sogar die Zusage von mehreren tausend weiteren Soldaten für möglich, wie er gegenüber der Nachrichtenagentur AP sagte. Rasmussen und Stavridis äußerten sich nach Beratungen mit den Außenministern aller 43 an der ISAF beteiligten Länder. Mit dabei war außerdem Südkorea, das der ISAF bisher nicht angehört, aber die Entsendung von bis zu 500 Soldaten nach Afghanistan erwägt.

(apa/red)

Kommentare

Logisch! Wer so tief in amerikanischen Hintern steckt, merkt nicht mehr, daß er in diesen Körperteilen bereits angewachsen ist. Wieder ist es sensationell, wie GAR NICHT die Medien auf diesen Wahnsinn reagieren. Wir haben am Hindukusch nichts verloren. Für uns gibt\'s dort nichts zu stehlen. Das müssen sich die USraelis schon selber richten. Die Ami- Parallelen zu den NS-Vorbildern und deren irrer Kriegstreiberpolitik werden immer deutlicher. Alles, was der Herr Hitlinger angerichtet hat, passiert hier völlig straflos schon wieder. (Sowas darf man aber nicht sagen oder gar schreiben. Das hat den Nazis auch nicht gepaßt. Noch eine Parallele.) Aber anscheinend ist das die einzige Möglichkeit, einen Friedens-Nobelpreis abzustauben.
Bin neugierig, wie lange es hier wieder bis zur Zensur dauert.

Warum zieht man das gesamte Militär nicht ab, baut um diesen Staat eine hohe Mauer und überläßt dieses Volk seinem Schicksal,da anscheinend die Mehrheit die Taliban befürwortet und die Zivilbevölkerung überhaupt nichts macht. Wenn die Bevölkerung nicht hinter den Taliban stehen würde, wäre sicher ein schnelles Ende des Krieges möglich ( siehe Montagsdemos DDR die zum Mauerfall geführt haben ).

Amerika Erstaunlich wie weit diese amerikanische militärische Organisation ihr Hohheitsgebiet ausbauen will.

Als die Deutschen dies im zweiten Weltkrieg probierten, war die ganze Welt entsetzt.

Heute nennen wir es Nato und stationieren bis nach Bulgarien amerikanische Soldaten.

Nun so ändern sich die Zeiten.

Hans-Georg Peitl
Präsident des
Verbandes der Unabhängigen-
Journalisten
www.freiheitlich-macht.schluss.tv

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