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Großeinsatz für Katastrophenübung auch in Oberösterreich

500 Personen in Krisenstäben und an "Echteinlagen" beteiligt

Die grenzüberschreitende Katastrophenübung am Freitag in den drei an der Donau gelegenen Bundesländern hat auch in Oberösterreich für einen Großeinsatz gesorgt. Rund 500 Personen waren in Krisenstäben und auch an realen Einlagen beteiligt, wie das Büro von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) in einer Presseaussendung mitteilte.

In Oberösterreich übten Krisenstäbe der Behörden des Landes sowie der acht Bezirke entlang der Donau. Außerdem wirkten Kraftwerks- und Dammbetreiber, Verkehrs-, Energie- und Telekommunikationsunternehmen sowie etliche Einsatzorganisationen mit. Viele von den Krisenstäben zu bewältigende Vorfälle waren nur fiktiv. Es wurden aber auch "Echteinlagen" durchgespielt - unter anderem das Aufstellen von Hochwasserschutzwänden, eine Rettung von in den Fluten der Donau treibenden Personen durch die Wasserrettung, eine Brandbekämpfung im Ennshafen und der Aufbau eines Evakuierungslagers durch das Rote Kreuz. Ein Flug mit einem Hubschrauber des Bundesheeres, der Menschen bergen sollte, die sich vor dem Hochwasser auf einen Felsen in der Donau gerettet hatten, musste wegen des Eisregens entfallen.

Die Übung habe gezeigt, dass die Hochwasserabwehr und -bekämpfung "auch über die Landesgrenzen hinweg gut funktioniert. Oberösterreich ist für den Ernstfall gut gerüstet", bilanzierte Landeshauptmann Thomas Stelzer anschließend. Dem stimmte Sicherheitslandesrat Elmar Podgorschek (FPÖ) zu und stellte fest: "Viele Erkenntnisse für den Echteinsatz konnten gewonnen werden".

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