Große öffentliche Trauerfeier für Bernd Eichinger geplant: "Das hätte er so gewollt"

Noch unklar, ob Verbrennung in LA oder D stattfindet Manager spricht über Ablauf des Abendessens

Große öffentliche Trauerfeier für Bernd Eichinger geplant: "Das hätte er so gewollt" © Bild: Reuters

Der Leichnam von Filmproduzent Bernd Eichinger soll voraussichtlich eingeäschert werden. Dies habe er sich gewünscht, nun werde geklärt, ob die Verbrennung in Deutschland stattfinden soll oder noch in Los Angeles, wo er starb, erfuhr die Nachrichtenagentur dapd. Zudem werde es wahrscheinlich unabhängig von der Beerdigung eine große öffentliche Trauerfeier in Deutschland geben. Nähere Details seien noch im Gespräch.

Martin Moszkowicz aus dem Vorstand der Constantin Film, jener Firma deren Chef Eichinger jahrzehntelang war, sagte der "Bild"-Zeitung: "Wir werden in den nächsten zehn Tagen eine Trauerfeier für Bernd organisieren. Das hätte er so gewollt."

Arzt saß am Nebentisch
Der Manager sprach zudem über den Abend, an dem Eichinger bei einem Essen mit Familie und Freunden - darunter auch Moszkowicz - zusammenbrach und später starb. "Plötzlich während des Hauptgangs, gegen 20 Uhr sinkt Bernd zusammen. Im ersten Moment dachten wir noch, ihm sei einfach nur schlecht", zitiert ihn die Zeitung. Ein Arzt vom Nebentisch habe sofort mit Wiederbelebungsversuchen begonnen, binnen drei Minuten seien Sanitäter vor Ort gewesen.

"Alles mit Ausrufezeichen"
Eichinger sei dann sehr schnell in das nur wenige hundert Meter entferne bekannte Krankenhaus Cedars Sinai Medical Center gebracht worden. "Alles dauerte höchstens zehn Minuten", sagte Moszkowicz. Im Krankenhaus hätten dann nur seine Frau und seine Tochter zu Eichinger gedurft, gegen 22 Uhr habe er selbst dann von einer Ärztin vom Tod Eichingers erfahren, sagte Moszkowicz. "Bernd hat alles in seinem Leben mit einem Ausrufezeichen gemacht. Und genau so ist er auch gestorben."

(apa/red)