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Großbritannien wird russische
Diplomaten ausweisen

UNO-Sicherheitsrat befasst sich mit Giftanschlag

Als Reaktion auf die Nervengas-Attacke auf einen früheren russischen Doppelagenten will Großbritannien einem Medienbericht zufolge Diplomaten ausweisen. Es werde eine beträchtliche Zahl russischer Vertreter treffen, meldete der Sender "Sky News" am Mittwoch. Russland weist jede Verwicklung in den Anschlag zurück.

Ex-Spion Sergej Skripal und seine Tochter waren am 4. März vor einem Einkaufszentrum in der südenglischen Stadt Salisbury bewusstlos aufgefunden worden. Sie kämpfen seitdem in einer Klinik um ihr Leben. Bei dem Anschlag wurde nach britischen Angaben ein Mittel aus der Gruppe der Nowitschok-Nervengifte eingesetzt, die das sowjetische Militär in den 70er und 80er Jahren entwickelt habe.

Der UNO-Sicherheitsrat befasst sich am Mittwochabend mit dem Giftanschlag. Die öffentliche Sitzung finde um 20.00 Uhr MEZ statt, teilten die Niederlande als derzeitiger Ratsvorsitzender am Mittwoch in New York mit. Die britische Regierung hatte die Sitzung beantragt.

Kommentare

...Sich derart auf eine "Vermutung" zu stützen und im Zuge dessen gegen Russland gleich Sanktionen zu verhängen obwohl "NICHTS" bewiesen ist finde ich einen krassen Schritt. Aber klärt mich gerne auf falls ich da was falsch verstanden habe.

Soweit ich das jetzt mitbekommen habe gibt es lediglich die "Vermutung"das Russland damit in Verbindung stehen "könnte".
Ebenso gibt man Russland nicht einmal die Möglichkeit eigene Nachforschungen anzustellen indem man ihnen eine Probe des Giftes bzw. eine Zusammenarbeit in dem Falle von Anbeginn an unmöglich macht.

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