Fakten von

Briten fordern Einreiseverbot
für Donald Trump

Entsprechende Petition hat bereits über eine halbe Million Unterschriften

Donald Trump © Bild: REUTERS/Brian Snyder

Mehr als eine halbe Million Briten wollen dem US-Republikaner Donald Trump die Einreise in ihr Land verweigern - und das Parlament wird sich mit ihrem Anliegen befassen. Die Debatte sei für den 18. Jänner angesetzt, heißt es unter einer Parlaments-Petition, die am Mittwoch mehr als 570.000 digitale Unterschriften gesammelt hatte.

"Großbritannien hat vielen Personen wegen Hassreden Einreiseverbot erteilt", steht in dem Petitionstext, der auf die Forderung des Präsidentschaftsbewerbers reagiert, Muslime nicht in die USA einreisen zu lassen. Zudem hatte Trump behauptet, Teile Londons seien so radikalisiert, dass Polizisten dort um ihr Leben fürchteten.

Einreise ein Privileg

In ihrer Antwort betont die Regierung, die Einreise ins Vereinigte Königreich sei ein Privileg und Innenministerin Theresa May werde es denjenigen entziehen, "die unserer Gesellschaft schaden wollen und unsere Grundwerte nicht teilen". Dieses Recht werde aber "nicht leichthin" ausgeübt, sondern auf Grundlage von Beweisen. Die Regierung erkenne die heftigen Reaktionen auf Trumps Aussagen an. Sowohl May als auch Premierminister Cameron hatten diese verurteilt.

Eine Petition mit dem Titel "Erteilt Trump kein Einreiseverbot für das Vereinigte Königreich" ist ebenfalls Gegenstand der Debatte am 18. Jänner, sie hatte am Mittwoch aber nur rund 40.000 Unterstützer.

Kommentare

Tavington melden

ein halbe million? nich viel in gb. wieviel christen sind darunter? meine stimme haben sie herr trump!

gustigusti melden

Der,der diese wunderbare Unterschriftenaktion gestartet hat, ist ein muslimischer Bürgermeister, was soll man dazu noch sagen? Hochgepusht durch linkslinke Medien wie der Guardian, verbreitet natürlich in allen Moscheen des Landes, wundert mich auch dass nur eine halbe Million "Briten" unterschrieben haben

Eloy melden

Angeblich wirbt die IS mit Reden von Trump für neue Mitglieder. Genau das hat Frau Clinton schon vor Wochen befürchtet. Danke Hr. Trump, gerade als die IS in einem Auflösungszustand war wird sie wieder gestärkt.

gustigusti melden

Ein völlig sinnfreies Argument - würde nicht Trump solche Reden halten, sondern irgendeine andere berühmte Persönlichkeit, würden sie eben denjenigen hernehmen. Was ist die Moral von der Geschichte? Dass NIEMAND jemals ein falsches Wort gegen den Islam verlieren darf? Genau das wollen sie erreichen. Und was sagt dieses Argument über Muslime aus? Dass sie bei der kleinsten Reiberei sofort zu

gustigusti melden

blutrünstigen Mördern werden?
Würde Trump über die Deutschen wettern, dass alle Nazis seien, müssten wir dann Angst haben dass der Nationalsozialismus zurückkehrt?

Nudlsupp melden

Wieso sinnfrei? Rein objektiv betrachtet, halte ich diese These schon für diskussionswürdig. Es geht hier nicht um eine unterwürfige Haltung, den Islam kann und soll man genau so kritisieren, wie alles andere auch, aber wenn wir ein Ziel haben, und diese Verbrecherbande stoppen wollen, worin liegt dann der Sinn, genau jenen ****** die Aquise noch zu erleichtern? Und bei aller Wertschätzung ....

Nudlsupp melden

für das Recht auf freie Meinungsäußerung, die natürlich auch für Hrn. Trump gilt, ist das nicht wohl durchdacht. Da es diese Lösung nur militärisch geben kann und wird, würde ich doch im Moment meine Worte schon abwägen. Mehr Mitglieder IS = mehr Gegenwehr = am Ende mehr tote Soldaten. Soll da das Ego drüber stehen? Also so ruckartig von der Hand weisen, würde ich das gar nicht.....

Nudlsupp melden

ich würde einer pragmatischen Sichtweise, auch in diesem Fall durchaus mal eine Chance geben.

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