Großbrand in der Linzer Viskosespinnerei:
Lagerhalle durch Feuer vollständig zerstört

Löscharbeiten nicht zu Ende: Nach wie vor Glutnester Ursache für Feuer noch unklar, Ermittlungen laufen

Großbrand in der Linzer Viskosespinnerei:
Lagerhalle durch Feuer vollständig zerstört © Bild: APA/Rubra

Nach dem Großbrand bei der Linz Textil war die Lage laut Auskunft der Feuerwehr stabil, es mussten aber nach wie vor Glutnester gelöscht werden. Die Flammen hatten eine rund 800 Quadratmeter große Lagerhalle am Firmengelände zerstört und einen beträchtlichen Schaden angerichtet. Ermittler suchen nach der Ursache für den Brand.

Durch den Brand kam es zu einer "leichten Einschränkung" der Produktion, so das Unternehmen, der Fortbestand sei aber "in keinster Weise gefährdet". In der Halle hatten sich vor allem Viskosegarne und einige Verpackungsmaterialien entzündet. Bei der Berufsfeuerwehr ging gegen 22.20 Uhr der Alarm ein. Sie, die vier Freiwilligen Linzer Feuerwehren und die Betriebsfeuerwehr der Linz Textil rückten mit insgesamt rund 100 Mann zur Brandbekämpfung aus.

Halle völlig zerstört
Die Halle wurde dennoch ein Raub der Flammen. Denn der Brandherd lag im Zentrum des Gebäudes, zu dem die Einsatzkräfte wegen der großen Hitze und Rauchentwicklung nicht vordringen konnten. Daher wurde nur von außen vorgegangen. Erst als um 2.30 Uhr das Hallendach einstürzte, war ein direkter Zugriff möglich. Die Feuerwehrleute brachten schließlich gegen 5.00 Uhr den Brand unter Kontrolle. Es gelang ihnen auch, ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude zu verhindern. Menschen wurden nicht verletzt, da die acht Mitarbeiter das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten.

Die Linz Textil war erst am 20. Oktober von einem Brand heimgesucht worden. In einem Kartonagenlager wurde Verpackungsmaterial im Wert von etwa 60.000 Euro vernichtet. Der Gesamtschaden betrug rund 200.000 Euro. Die Ermittlungen zur Ursache wurden später ohne Ergebnis eingestellt. Definitiv ausgeschlossen wurde nur Brandstiftung.

(apa/red)