Großangelegte Razzia der Wiener Polizei: Fußgänger an "heißen" Plätzen kontrolliert

Wollen "Sichtbares Zeichen" gegen Kriminalität setzen Kontrollaktion auch in Niederösterreich & Burgenland

Großangelegte Razzia der Wiener Polizei: Fußgänger an "heißen" Plätzen kontrolliert © Bild: APA/Pfarrhofer

Mit einem "Schwerpunkt Ost" will die Polizei mit sichtbaren und "unsichtbaren" Maßnahmen gegen die Kriminalität angehen. "Ein erstes sichtbares Zeichen einer verschärften Strategie" gab es mit der bisher größten Kontrollaktion in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland: Autofahrer und Fußgänger wurden an "heißen" Plätzen kontrolliert, um u. a. Einbrechern und Dieben auf die Spur zu kommen. Über "Strukturermittlungen" will man auch an die Hintermänner herankommen.

"Man hat erkannt, dass die Kriminalität steigt und man Maßnahmen schaffen muss, um sie einzudämmen", so Bundeskriminalamts-Sprecher Helmut Greiner. Zu den "sichtbaren" Maßnahmen gehört auch starke polizeiliche Präsenz: Immer wieder will man in zeitlich unterschiedlichen Abständen und an verschiedenen Orten geballt auftreten; man will dabei "tagesaktuell" reagieren.

"Nadelstichen" gegen Kriminelle
Vier Ziele nannte der Wiener Landespolizeikommandant Karl Mahrer: Durch das schlagartige Eintreffen der Polizei will man Tatverdächtige schnappen, einen Rückgang an Delikten in den jeweiligen Bereich erreichen, Erkenntnisse über Hintermänner gewinnen und nicht zuletzt das "subjektive Sicherheitsgefühl" der Bevölkerung stärken. Es handle sich nicht um eine "Aktion - das ist eine Strategie", sagte Mahrer und verglich es mit "Nadelstichen" gegen Kriminelle.

Zusätzlich werden an den Grenzen gemischte Streifen eingerichtet. Im grenznahen Raum werden österreichische Beamte gemeinsam mit ihren ungarischen und slowakischen Kollegen unterwegs sein.

(apa/red)