Groß vorsorgen für die Kleinen: FORMAT
über Vorsorge-Produkte für Eltern & Kind

Ab 25 Euro pro Monat sind ihre Kinder abgesichert Zeit macht aus kleinen Beträgen hohe Summen

Groß vorsorgen für die Kleinen: FORMAT
über Vorsorge-Produkte für Eltern & Kind

Schon mit kleinen Prämien sind Kinder gegen Unfälle geschützt. Maßgeschneiderte Vorsorgeprodukte für den Nachwuchs schaffen auch das notwendige Startkapital ins Leben. Ab 25 Euro pro Monat sind Ihre Kids abgesichert. Mit 125 Euro pro Monat werden sie später reich.

Eine Volksweisheit lautet: Kinder sind in der Anschaffung billig, aber im Unterhalt teuer. Sind es in den ersten Monaten Windeln, Kinderwagen und sonstige Baby-Accessoires, so wird der Nachwuchs mit zunehmendem Alter immer teurer. Schon die finanzielle Basisausstattung mit 500 Euro Unterstützung pro Monat für einen Studenten summiert sich bei zwölf Semestern Studiendauer auf üppige 36.000 Euro. Ohne Studiengebühr.

Wer früh vorsorgt, schafft dem Nachwuchs eine gute Basis für ein finanziell abgesichertes Leben. Legen Eltern zum Beispiel einen Betrag von 100 Euro im Monat über 20 Jahre bei einer durchschnittlichen Verzinsung von sechs Prozent an, können sich die Kids zu Studienbeginn über 46.435 Euro freuen. Die Versicherungsbranche hat diese Lücke längst erkannt und bietet Spezialprodukte für die Kleinsten mit klingenden Namen wie Taddy Cool, Young StarClassic oder Junior's Best an. FORMAT zeigt, was Versicherungen und Ansparprodukte kosten und welche Leistungen sie bieten.

Das Rundum-Sicher-Paket
Die meisten Eltern denken bei der Vorsorge für ihren Nachwuchs hauptsächlich an Vermögensaufbau, doch damit greifen sie zu kurz. AWD-Produktspezialist Werner de Zordo: "Es macht keinen Sinn, nur Kapital anzusparen, wenn noch keine Vorsorge für Leib und Leben getroffen wurde." Fundamentale Ereignisse wie Unfälle werden meist ausgeklammert. Ernst Wotke, Experte der s Versicherung: "Standard sollten eine Privathaftpflichtversicherung, die meist in der Haushaltsversicherung inkludiert ist, und eine Unfallversicherung sein."

Eine Haushaltsversicherung inklusive Haftpflicht kostet je nach Größe der Wohnung ab rund 120 Euro pro Jahr. Hiermit sind nicht nur allfällige mit dem Fußball eingeschossene Fenster versichert, sondern auch Personenschäden, die mehrere hunderttausend Euro kosten können.

Daneben sollte auch das Risiko des Kindes, nach einem Unfall Dauerschäden davonzutragen, abgesichert werden. Kein unwahrscheinliches Ereignis, wie die Statistik zeigt. 2004 verunglückten 173.500 Kinder unter 15 Jahren in Österreich. Die Allgemeine Unfallversicherung (AUVA) zahlt nur in speziellen Fällen. Wilfried Friedl, Sprecher der AUVA: "Bei uns sind nur Unfälle im Unterricht, in den Pausen und auf dem Weg von und zur Schule versichert." Die AUVA übernimmt die Kosten für Heilbehandlung, bleibende Schäden sind aber kaum gedeckt. Ab einer Invalidität von 50 Prozent zahlt die AUVA eine Rente zwischen 250 und 500 Euro. Damit das Kind im Fall der Fälle nicht als Sozialhilfeempfänger endet, sollten Eltern eine Kinderunfallversicherung abschließen oder es zu gleichen Konditionen gegen wenige Euro Aufpreis bei sich mitversichern. Schon ab fünf Euro pro Monat ist das Kind bei Invalidität mit 300.000 Euro versichert.

Ein spezielles Vorsorgeprodukt in diesem Bereich bietet die Nürnberger Versicherung. Mit "Plan B junior" wird sogar, ähnlich einer Berufsunfähigkeit, die Schulunfähigkeit versichert. Der Versicherungsschutz geht weiter als eine Unfallversicherung, denn hier sind auch Fälle von Invalidität abgesichert, die nicht nur von einem Unfall herrühren, sondern auch aus einer Krankheit resultieren können. Wie im Fall 1 zu sehen, ist im schlimmsten Fall bis zum 65. Lebensjahr eine monatliche Rente von 700 Euro bei einer Monatsrate von 19 Euro garantiert.

Auch Eltern sollten einen Hinterbliebenenschutz einkalkulieren. Die günstigste Variante ist eine Risikolebensversicherung, die im Todesfall des Versorgers leistet. Übrigens lassen sich sowohl Risikopolizze als auch die Kindervorsorge von der Steuer absetzen. Margit Widinski, Steuerexpertin der BDO-Auxilia: "Insgesamt können Sonderausgaben von 2.920 Euro pro Jahr geltend gemacht werden. Bei Alleinverdienern verdoppelt sich dieser Betrag."

Das Rundum-Sicher-Paket
Waren es früher Goldmünzen zum Geburtstag, so schenken großzügige Omas und Paten heute Bausparverträge, Lebensversicherungen und in den letzten Jahren auch die vom Staat geförderten Rentenprodukte. Wie das Startkapital für das Studium beziehungsweise die Rente angespart wird, obliegt den persönlichen Zielen des Spenders. AWD-Experte de Zordo: "Wer hohe Erträge für den Nachwuchs erwirtschaften will, sollte auf Wertpapiere setzen. Wer dem Nachwuchs sicheres Geld mit auf den Weg geben will, investiert in Lebensversicherungen."

Kinderpolizzen unterscheiden sich in den Grundzügen nicht wesentlich von den Lebensversicherungsprodukten für Erwachsene. Es geht darum, Geld für eine festgelegte Laufzeit oder ein bestimmtes Ereignis wie Heirat anzusparen. Doch im Detail warten einige Assekuranzen mit besonderen, maßgeschneiderten Highlights auf. Der "Zukunfts-Pass" der Nürnberger etwa, der Tarif "Kinder & Geben" der Uniqa oder auch "Teddy Cool" der Skandia-Versicherung bieten eine besondere Garantie: Stirbt der Versorger, übernimmt die Versicherung die Prämienzahlung bis zum Vertragsende. Im Zukunfts-Pass der Nürnberger ist in der Prämie überdies ein Unfallschutz für das Kind enthalten.

Versicherer wie die Allianz punkten bei ihren Produkten für Kinder durch mehr Flexibilität. Hier ist es möglich, nach Ablauf von zehn Jahren bereits erwirtschaftete Gewinne zu entnehmen, um anstehende Anschaffungen zu tätigen. Eine interessante Mischung aus Fondspolizze und Garantieprodukt bietet Skandia mit Teddy Smart. Sie gewährleistet eine Kapital-Höchststandsgarantie. Der mit Fonds erwirtschaftete Ertrag wird einmal im Monat ermittelt und am höchsten Wert eingefroren. Erfährt der Fonds einen Rückschlag, bleibt trotzdem der bisher erwirtschaftete Gewinn garantiert.

So viel wird aus 100 Euro monatlich:
Legt man 100 Euro pro Monat über eine Laufzeit von 50 Jahren bei einem Zinssatz von 9 Prozent an, darf sich der Nachwuchs am Laufzeitende über 1,17 Millionen Euro freuen.

Verzinsung 3% 4% 5% 6% 7% 8% 9%
5 Jahre 6.465 6.652 6.801 7.012 7.159 7.397 7.542
10 Jahre 13.974 14.774 15.528 16.470 17.308 18.417 19.351
20 Jahre 32.830 36.800 41.103 46.435 52.093 59.295 66.789
30 Jahre 58.274 69.636 83.226 100.954 122.000 150.030 183.000
40 Jahre 92.606 118.590 153.000 200.145 262.000 351.428 468.000
50 Jahre 139.000 191.572 267.000 380.613 545.000 798.461 1,2 Mio

So viel wird aus einmalig gesparten 1.000 Euro:
Aus nur 1.000 Euro Startkapital werden in 50 Jahren bei einer Verzinsung von sechs Prozent 18.420 Euro. Bei einem Zinssatz von neun Prozent winkt ein kleines Vermögen von 74.358 Euro.

Verzinsung 3% 4% 5% 6% 7% 8% 9%
5 Jahre 1.159 1.217 1.276 1.338 1.403 1.469 1.539
10 Jahre 1.344 1.480 1.629 1.791 1.967 2.159 2.367
20 Jahre 1.806 2.191 2.653 3.207 3.870 4.661 5.604
30 Jahre 2.423 3.243 4.322 5.743 7.612 10.063 13.268
40 Jahre 3.262 4.801 7.040 10.286 14.975 21.725 31.409
50 Jahre 4.383 7.107 11.667 18.420 29.457 46.902 74.358

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