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Streit ums Hilfspaket

Euro-Finanzminister finden keine Einigung - Unstimmigkeiten bei Sparmaßnahmen

Griechenland - Streit ums Hilfspaket © Bild: Reuters

Schleppende Verhandlungen rund um das zweite Hilfspaket für Griechenland. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos beschrieb eine Telefonkonferenz mit seinen Amtskollegen aus der Euro-Zone als "sehr schwierig". Zwar habe man sich auf einen Plan zu Rekapitalisierung der griechischen Banken geeinigt.

Es herrsche aber weiterhin Unstimmigkeiten über die Reform des Arbeitsmarkts und weitere Sparmaßnahmen. "Die Ungeduld ist groß", sagte Venizelos. "Es wird viel Druck gemacht - nicht nur von den drei Institutionen der Troika, sondern auch von den Mitgliedsstaaten der Euro-Zone, von denen jeder seine eigenen Kriterien, Probleme und Prioritäten hat." Bis Sonntagnacht müsse aber eine Einigung stehen.

Über Griechenlands Zukunft laufen derzeit Gespräche auf zwei Ebenen: Zum einen verhandelt die Regierung in Athen mit ihren öffentlichen Geldgebern über die Bedingungen für ein zweites Hilfspaket im Umfang von voraussichtlich 130 Milliarden Euro. Zum anderen feilt sie mit ihren privaten Gläubigern an den letzten Details eines in Grundzügen bereits vereinbarten Anleihentauschs, mit dem die Schuldenlast um 100 Milliarden Euro verringert werden soll. Der Geschäftsführer des Internationalen Bankenverbandes IIF, Charles Dallara, wird dazu am Samstag in Athen erwartet. Eine Einigung mit den Privatgläubigern ist Voraussetzung für das zweite Hilfspaket.

Reformen ziehen sich
Die Reform-Beratungen innerhalb der griechischen Regierung ziehen sich hin. Ein ursprünglich für Samstag von Ministerpräsident Lucas Papademos anberaumtes Treffen aller Chefs der in der Koalition vertretenen Parteien sei nun verlegt worden, sagte ein Regierungsvertreter. Die Troika der öffentlichen Geldgeber bestehend aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) verlangt innenpolitische Geschlossenheit und eine Unterstützung der Sparmaßnahmen durch alle großen Parteien. Viele griechische Politiker wollen im Vorfeld der Parlamentswahl im April aber nicht direkt mit den schmerzhaften Einschnitten in Verbindung gebracht werden.

Der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker, hat Athen nun mit einem Ende der EU-Hilfen gedroht und hält mittlerweile auch eine Pleite des Landes für möglich. Sollten die notwendigen Reformen nicht umgesetzt werden, könne Griechenland keine "Solidaritätsleistungen" erwarten, sagte Juncker dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Dann müsse Athen schon in zwei Monaten Insolvenz anmelden.

Kommentare

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Wann endlich kapieren diese UNFÄHIGEN POLITIKER, das es für Grichenland keine Rettung mehr gibt. Wiso noch viel Geld in den Ofen schmeissen, der bald kalt sein wird.
Aber wir haben es ja, es wird bei uns alles in den Keller gefahren, die Pensionisten beschnitten, das soziale für den Bürger untergraben und die Bildung / Ausbildung für die Kinder soweit umgekrempelt, bis es knallt. Wir haben zuviele, unfähige, korrupte Politiker und Expolitiker, weg mit denen, wir brauchen diese nicht. Es reicht !!!!

Österreich den Österreichern, das erwirtschaftete Kapital muß und soll in ÖSterreich bleiben und nicht mehr in totkorrumpierte, unfinanzierbare Staaten gepumpt werden, wo wir nie etwas wieder zurück bekommen.

Vielmehr sollte man diese in den Bankrott schicken und beim NEUBEGINN helfen.

simm1111
simm1111 melden

Re: Wann endlich kapieren diese UNFÄHIGEN POLITIKER, Ganz meine Meinung!!! Nichts zum hinzufügen!

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Re: Wann endlich kapieren diese UNFÄHIGEN POLITIKER, Das sehe ich auch so.Weg mit dem "Gesindel".

willswissen melden

Re: Wann endlich kapieren diese UNFÄHIGEN POLITIKER, Und ...... vergessen wir nicht, wie sich die Griechen den Zutritt erschwindelten !!!! An das denkt heute niemand mehr?
Alleine schon aus dem Grund ist das Maß endgültig voll.

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