Griechenland-Pleite von

Keine Besserung in Sicht

Griechenland Schuldenberg wächst weiter. Erwartete Zahlen wurden übertroffen

Griechenland-Pleite - Keine Besserung in Sicht © Bild: apa/epa/panagiotou

Die Rettung der Griechen wird teurer als erwartet: Die Staatsschuld ist im Vorjahr auf 144,9 Prozent des BIP gestiegen. Prognostiziert waren im Frühjahr noch 142,8 Prozent worden. Das Defizit stieg leicht von 10,5 auf 10,6 Prozent an. Portugal, das wie Irland unter dem Euro-Rettungsschirm ist, weist mit 9,8 Prozent ein deutlich höheres Defizit auf als mit 9,1 Prozent ursprünglich vorhergesagt.

Irland wiederum schaffte es, gegenüber der ersten Schätzung sein Defizit von 32,4 auf 31,3 Prozent zu reduzieren. Auch bei den Staatsschulden war Irland auf einem positiven Kurs - statt angenommener 96,2 Prozent gab es nun 94,4 Prozent.

Deutschland erreicht Ziele nicht
Musterschüler Deutschland dagegen konnte seine niedrigen Defiziterwartungen von 3,3 Prozent für das Vorjahr nicht halten. Die endgültigen Zahlen von Eurostat weisen ein Minus von 4,3 Prozent auf. Italien, das zuletzt einigen finanziellen Turbulenzen ausgesetzt war, schaffte es, seine Staatsschuldenquote von geschätzten 119,0 auf 118,4 Prozent zu verringern.

Frankreich vor Herabstufung?
Frankreich, dessen Triple-A-Rating von Moody's geprüft wird, verzeichnete eine leichte Steigerung seines Defizits von angenommenen 7,0 auf 7,1 Prozent des BIP, die Staatsschuld erhöhte sich von 81,7 auf 82,3 Prozent. Das zuletzt abgewertete Spanien blieb relativ stabil - das Defizit erhöhte sich leicht von 9,2 auf 9,3 Prozent und die Staatsschuld stieg von ursprünglich prognostizierten 60,1 auf 61,0 Prozent an.

Kommentare

Da können sogar die Schildbürger noch einiges lernen! Griechenland ist pleite und kann weder seine Beamten, Pensionen oder die Kreditrückzahlungen begleichen!

Als "Lösung" sollen noch höhere Schulden mit deren Rückzahlungen Griechenland schon jetzt überfordert ist, beitragen????

Rating Sollten diese Kasperln nächste Woche eine Einigung für die EU Schuldenkrise finden, bin ich mir zu 100 % sicher, dass von diesen Ratingagenturen die nächsten Abstufungen der Bonitäten erfolgen. Diesmal dürfte es die "Grand Nation" erwischen. Die tragen damit nicht wie sie immer wieder herumlabbern dem erhöhte Risiko Rechnung, sondern heizen diese so genannte Finanzkrise nur weiter an und giessen Öl ins Feuer. Amerika will doch keinen starken Euro. Je länger die Europäer herumeiern desto mehr können diese Spekulaten wüten und sich dumm und blöd verdienen zu Lasten der Völker der Welt des Euro und der Wirtschaft. Aber wenn interessiert das schon ßßßß

Schuldenberg wächst weiter Gibt es irgend jemanden mit halbwegs ausgestatteter Intelligenz der etwas anderes erwartet hat ? Oder gar den Schwachsinn geglaubt hat, den die Politiker täglich zu diesem Thema von sich geben ? Jedes Kind dass die Grundrechnungsarten beherrscht kann sich ausrechnen, dass die Schulden nur wachsen können, wenn die Einnahmen geringer sind als die Ausgaben.

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