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Kreta

Tipps aus der NEWS-Redaktion: Die Highlights der sonnigsten Insel des Mittelmeeres

Kreta © Bild: Thinkstock

Sommerliche Temperaturen und kein Wölkchen am Himmel: Kreta startet mit Traumwetter in die Urlaubssaison. Liegen und Sonnenschirme stehen bereit und warten auf den großen Ansturm. Derzeit sonnen sich noch wenige Gäste an den Stränden, in den Straßen hält sich das Gedränge in Grenzen. Das wird sich in den nächsten Wochen allerdings ändern. Dann nämlich, wenn die Touristen in Scharen kommen.

Und das werden sie. Kreta feiert nämlich - wie der Rest Griechenlands - ein touristisches Comeback. Rund 25 Prozent der Österreicher verbringen heuer ihren Urlaub auf der größten Insel Griechenlands. "Alle Regionen Kretas verzeichnen ein Buchungsplus von 18 Prozent“, freut sich Ioannis Rafalias von der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr. Die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Saison. Die Flughäfen Heraklion und Chania werden nicht weniger als 17 mal wöchentlich direkt von Wien aus angeflogen. Die Insel mit 300 Sonnentagen pro Jahr scheint ihr Krisen-Image also los zu sein und ist wieder die Trend-Urlaubsdestination vieler Österreicher.

Kreta
© Thinkstock Malerischer Hafen in Kreta

Die Nordküste als Gästemagnet

Beide Flughäfen liegen an der Nordküste. Die größten Hotelkomplexe, Badestrände und Touristenzentren ebenfalls. Die meisten Urlauber bleiben also im Norden und suchen an der Küste nach einer Unterkunft. Will man aber neben Strandurlaub auch die Kultur kennenlernen, braucht man vor allem eines: Zeit. In der Region gibt es nämlich sehr viel zu entdecken. Alles in einer Woche zu schaffen ist fast unmöglich.

Da wäre gleich einmal die Hauptstadt Heraklion mit ihren Kirchen, Museen und Märkten. An der geschäftigen Stadt scheiden sich die Geister: Viele Besucher finden Heraklion hässlich. Aber sie nicht gesehen zu haben ist fast ein Versäumnis.

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© Thinkstock Kirche in Heraklion

Anders sieht es da mit den anderen größeren Städten aus. Auch sie liegen an der Nordküste und beeindrucken mit malerischen Häfen, engen Gassen und quirligen Einkaufsstraßen. In unzähligen Souvenirläden findet man eine Riesenauswahl an inselspezifischen Mitbringseln, wie Olivenöl, Honig, Schnitzereien aus Olivenholz, kultige "Jesuslatschen“ und Sandalen-Vielfalt aus gutem Leder - alles zum Spottpreis.

Kulinarik, Natur, Kultur

Auch kulinarisch hat Kreta viel zu bieten. An den Hafenpromenaden der Dörfer und Städte reiht sich ein Lokal an das andere. Nicht selten versuchen die Wirte, mit ihrem kretischen Charme, in ihr Restaurant zu locken.

So wie Costa im Dörfchen Elounda . Der schrullige Grieche hat sich mit seinem Restaurant Poulis längst einen Namen gemacht. Seine Spezialität: Fisch und Meeresfrüchte. Das Veneto in der Altstadt von Rethymnon ist beliebt für seine griechisch-mediterrane Küche.

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© Thinkstock Elounda

In der Studentenstadt leben übrigens sehr viele junge Leute. Dementsprechend findet man hier jede Menge trendige Bars und Cafés, wie beispielsweise das Nuvel, das schon am Morgen zum Bersten voll ist. Da kann es schon mal zwanzig Minuten dauern, bis man seinen Mokka bekommt.

Eine weitere kleine Hafenstadt, die man unbedingt gesehen haben muss, ist Agios Nikólaos . Sie fasziniert durch die herrliche Lage an der Mirabello-Bucht. Von hier aus steuern täglich Ausflugsboote zur Insel Spinalonga, einst Quarantäne-Station für Leprakranke. Reste der alten Festung erinnern noch heute an ein Dorf, wo bis zum Jahr 1957 Patienten lebten.

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© Thinkstock Agios Nikólaos

Beeindruckend ist auch die Geschichte des Klosters Arkadi . Um dieses hautnah zu erleben, muss man erst einmal 500 Höhenmeter überwinden. Doch auf den geschlängelten Straßen kann man immerhin die Schönheit der kretischen Landschaft bewundern. Heute wohnen nur noch wenige Mönche in dem Kloster. Sie leben sehr zurückgezogen und zeigen sich nur selten.

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© Thinkstock Kloster Arkadi

Hotel

Grecotel Creta Palace

Das elegante Fünf-Sterne-Hotel mit großzügigem Wellness-Bereich und verschiedenen Restaurants liegt direkt am Sandstrand und ist nur fünf Kilometer von Rethymnon entfernt. 1 Woche HP inkl. Flug, ab € 982,- p.P.; www.tui.at

Ariádne Beach

Drei-Sterne-Bungalowanlage mit Pool, üppigem Garten und Kinderspielplatz. Das Hotel liegt 700 Meter vom Zentrum entfernt, an einem kleinen Kieselstrand. Preis: ab € 41,- p.P.; www.ariadnehotel.gr

Kapsaliana Cottages

Schickes Landhotel in Amnatos nahe dem Arkadi-Kloster. Die Siedlung ist umgeben von Olivenhainen. Preis € 170,- p. DZ; www.kapsalianavillage.gr

Restaurant & Bar

Restaurant Poulis


Nettes, kleines Fischlokal direkt am Hafen mit herrlichem Blick aufs Meer hinaus. Als Vorspeise gibt es Zaziki, als Hauptspeise Meeresfrüchte, wie Muscheln und Oktopus. Poseidon Straße, 72 053 Elounda

Restaurant Venet

Das kleine Lokal liegt versteckt in einer Seitengasse beim gleichnamigen Hotel. Es fasziniert mit venezianischem Interieur und der köstlichen griechisch-mediterranen Küche. www.veneto.gr

Nuvel

Beliebte Lounge-Bar direkt am Hafen. Hier trifft sich die Studentenszene zum Brunch und Mittagssnack. Abends lässt man den Tag bei Cocktails ausklingen. Neápxou 45, 741 00 Rethymnon

Ausflug

Insel Spinalonga/Kálidona

Sehenswerte Überreste einer ehemaligen Verteidigungsanlage und Quarantäne-Station für Leprakranke. Die Festung erreicht man über Agios Nikólaos und Elounda. Überfahrt: € 10-12,-, Eintritt: € 2,-

Arkadi-Kloster

Das Nationaldenkmal Kretas. Das Kloster nahe Rethymnon fasziniert mit einer sehr bewegenden Geschichte im Aufstand gegen die Türken. www.arkadimonastery.gr

Filo-Bäckerei

In der ältesten Baklava-Bäckerei kann man Opa Jorge beim Teigschupfen und beim Ziehen der hauchdünnen Teigblätter für das Baklava zuschauen. Gefüllt mit Pistazien und Mandeln landen sie später in den Tavernen der Stadt. www.rethymnon.gr

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