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Keine Austritt aus der Euro-Zone

Athen bestreitet Notfallplanungen. Auch Österreich dementiert derartige Pläne.

Griechenland - Keine Austritt aus der Euro-Zone © Bild: Getty Images/AFP/Philippe Huguen

Griechenland bestreitet, dass es in der Euro-Zone eine Absprache zur Vorbereitung von Notfallplänen für den Fall eines Austritts des hoch verschuldeten Staates aus der Währungsunion gibt. "Solche Berichte sind nicht nur falsch, sie behindern auch die Anstrengungen der Hellenischen Republik, die Herausforderungen zu diesem kritischen Zeitpunkt anzugehen", erklärte das Athener Finanzministerium.

Im Finanzministerium in Wien werden keine Vorbereitungen für ein allfälliges Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone getroffen, sagte Sprecher Harald Waiglein. Im Ministerium seien auch keine Aufforderungen bekannt, sich auf dieses Szenario vorzubereiten. Österreich gehe weiter davon aus, dass Griechenland in der Eurozone bleibt und dass sich im Land die Einsicht durchsetzt, dass kein Weg am IWF-Programm vorbeiführt.

Belgiens Finanzminister Steven Vanackere sagte dagegen, dass in der Euro-Zone sicherlich Planungen für den Fall eines Euro-Austritts Griechenlands liefen. Eine verantwortungsvolle Regierung müsse sich auch auf die Fälle vorbereiten, die sie unter allen Umständen vermeiden wolle.

Zuvor war aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen in Brüssel verlautet, dass die Arbeitsgruppe der Euro-Länder die einzelnen Regierungen aufgefordert habe, nationale Notfallpläne für den Fall eines Austritts auszuarbeiten. Dies sei am Montag während einer Telefonkonferenz der Arbeitsgruppe verabredet worden, die aus Vertretern aller 17 Euro-Länder besteht und die Treffen der Finanzminister vorbereitet.

Kommentare

No na net werden sie\'s bestreiten Vielleicht gibt\'s ja wirklich keine Pläne, aber auch wenn es welche gäbe, würde man es wohl tunlichst vermeiden diese bekanntzugeben bis zum Zeitpunkt der Umstellung und der würde dann an einem Freitag Abend nach Geschäftsschluss der Banken stattfinden. Jeder auch nur noch so geringe Verdacht würde doch einen Banken-Run auslösen gegen den die 900 Millionen, die die Griechen bisher von ihren Konten abgehoben haben der berühmte Lercherlschas sind. Ein derartiges Szenario kann doch nur unter strengster Geheimhaltung vorbereitet werden, wenn man verhindern will, dass auch noch der letzte Cent das Land verlässt.

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