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Der Fahrplan im Schuldendrama

Reformpaket sollte schon längst stehen - Gelingt Rettung vor der Pleite?

Griechenland geht unter © Bild: imago/Martin Bäuml Fotodesign

Die Rettung Griechenlands vor der Pleite hängt an einem seidenen Faden. Eigentlich sollte ein umfassendes Reformpaket - inklusive Privatisierungen - schon Ende April stehen. Nun geht es im griechischen Schuldenpoker um Tage - wieder einmal.

THEMEN:
  • - 18. Juni: Nächstes reguläres Treffen der Euro-Finanzminister in Luxemburg. EU-Gipfelchef Donald Tusk hatte gefordert, dass es bei diesem Treffen einen Kompromiss geben müsse. Das Reformpaket ist Voraussetzung für weitere Finanzhilfen. Mit dabei: IWF-Chefin Christine Lagarde.
  • - 30. Juni: Griechenland muss knapp 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen. Der Weltwährungsfonds hatte Athen zugestanden, mehrere fällige Juni-Kreditraten zu einer Zahlung am Monatsende zu bündeln.
  • - 30. Juni: Das schon zwei Mal verlängerte Hilfsprogramm für Griechenland läuft auf europäischer Seite aus. Für Athen stehen insgesamt - also inklusive des IWF - noch 7,2 Milliarden Euro blockierte Hilfen bereit.

Spätestens bis Ablauf des Programms muss ein Kompromiss zu den griechischen Reformen gefunden werden. Vor Auszahlungen müssen noch nationale Parlamente gefragt werden. Daher müsste eine Auszahlungsentscheidung nach früheren Angaben von Diplomaten mindestens ein bis zwei Wochen vorher fallen.

Kommentare

strizzi1949

Warum lassen sich diese drittklassigen Weicheier von den Griechen weiter auf der Nase herumtanzen? Werft sie raus, aus der EU! Natürlich gibt das dann Brösel, aber was haben wir denn jetzt? Die nimmt doch keiner mehr ernst! Wenn Griechenland damit durchkommt, öffnet das doch das Tor für weitere Staaten, es genauso zu machen! Und wir zahlen und zahlen und zahlen!

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