Grenzsoldaten steht Rückzahlung ins Haus: PC-Fehler beschert 5.000 Soldaten Rechnung

Monatelang die Pensionsbeiträge nicht einbezahlt Obergrenze der Rückzahlungen liegt bei 1.000 Euro

Rund 5.000 Soldaten, die zwischen 1. Jänner 2006 und 31. August 2007 im Assistenzeinsatz an der Grenze oder bei Hochwassereinsätzen waren, müssen einen Teil der Einsatzzulage zurückzahlen. Als Grund nennt Karl Krainer, Sprecher des Führungskommandos der Streitkäfte, ein fehlerhaftes PC-Programm des Bundesrechenzentrums. Bis zu 1.000 Euro müssen zurückgegeben werden.

Den betroffenen Bundesbediensteten müsste der Pensionsbeitrag abgezogen werden. Das berichtet die "Kleine Zeitung". Mit dem vom Bundesrechenzentrum installierten Programm wurde ihnen "stattdessen aber der deutlich niedrigere Krankenversicherungsbeitrag abgezogen und der höhere Pensionsbeitrag ausbezahlt. So kam es zu einem Übergenuss, der ab jetzt in Raten vom Gehalt abgezogen und in die Pensionskasse nachgezahlt wird", berichtet Krainer.

Wie viel die Soldaten zurückzahlen müssen, hängt von der Zahl der Einsätze, der jeweiligen Gebührenstufe, dem Dienstalter und dem Pensionsbeitrag ab. Die Obergrenze liegt laut Krainer bei 1.000 Euro. Und hält fest: "Mit dem Militär hat das eigentlich nichts zu tun. Wir müssen nur den Fehler ausbaden, der außerhalb des Verteidigungsministeriums geschehen ist." Das Finanzministerium bestätigte den Fehler, berichtet die "Kleine".

(APA/red)