Grausame Bluttat in Wien: Friedlicher Grillabend endet mit Mord und Selbstmord!

Ehemann erstach seine Frau, danach sich selbst Kein Ehestreit: Mann hatte psychische Probleme

Ein friedlicher Grillabend in Wien-Meldling hat in Wien-Meidling mit Mord und Selbstmord geendet. Wie die Polizei gegenüber mitteilte, dürfte ein Mann nach dem Familienfest zuerst seine Frau und dann sich selbst mit einem Messer getötet haben. Das Motiv für die Tat ist unklar: "Sie haben ein gutes Eheleben geführt", sagte ein Ermittler. Der mutmaßliche Täter hatte zuletzt allerdings psychische Probleme.

Gefunden wurden die beiden von dem Vater des mutmaßlichen Täters, als er wie jeden Tag den Hund des rund 40 Jahre alten Ehepaares zum Gassi-Gehen abholen wollte. "Er hat gleich gemerkt, dass etwas nicht stimmt, weil das Haus total versperrt war", sagte der Ermittler. Im Schlafzimmer des Hauses am Eibesbrunnerweg stieß der Mann schließlich auf die beiden blutüberströmten Leichen.

Ersten Ermittlungen zufolge hat der Mann zuerst seine Frau mit mehreren Stichen in die Brust getötet. Danach dürfte er versucht haben, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Nachdem ihm dies nicht gelungen war, dürfte er sich selbst mehrmals in die Brust gestochen haben.

Das Motiv für die Tat ist rätselhaft. "Der Vater ist wie vor den Kopf gestoßen", so der Ermittler. Die beiden hätten eine gute Ehe geführt, Streitereien waren eine Seltenheit. "Auch beim Grillabend war alles in Ordnung", sagte der Polizist. Zuletzt hatte der Mann allerdings psychische Probleme.

Der 16-jährige Sohn des Paares war zum Zeitpunkt der Tat nicht anwesend. "Er hat im Haus der Nachbarn übernachtet", sagte der Polizist. Die Leichen wurden zur weiteren Untersuchung in die Gerichtsmedizin gebracht.

(apa/red)