Grausame Bluttat in Wien: Baby saß neben
der blutüberströmten Leiche seiner Mutter

Polizei: 38-jährige Wienerin wurde erschlagen Bub leicht verletzt, Großmutter holte Kind ab

Grausame Bluttat in Wien: Baby saß neben
der blutüberströmten Leiche seiner Mutter © Bild: APA/Oczeret

Tragische Bluttat: Eine 38-jährige Wienerin wurde tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Neben der blutüberströmten Leiche saß ihr sechs Monate altes Baby Felix in einer Art Gehschule. Der Bub wies laut Polizei eine leichte Schnittverletzung am Hals auf, war sonst aber unversehrt. Die Frau ist erschlagen worden, wie die Obduktion ergab. Ein Unfall kann somit ausgeschlossen werden.

Womit die Mutter eines sechs Monate alten Buben umgebracht wurde, war noch unklar. Am Vormittag wurden Personen aus dem Umfeld der Frau einvernommen. Die 38-Jährige war nicht verheiratet, soll aber zum Kindesvater Kontakt gehabt haben.

Baby von Großmutter abgeholt
Das Baby habe bei Eintreffen der Beamten nicht geweint und sei auch sonst wohlauf und nicht verstört gewesen. Das Kind wurde zur Untersuchung in ein Spital gebracht. Von dort soll es später von der Großmutter abgeholt werden. Diese hatte auch die Polizei alarmiert, nachdem sie ihre Tochter nicht telefonisch erreichen konnte. Ein täglicher Kontakt war vereinbart, nachdem dieser nicht zustande kam, war die Frau beunruhigt und verständigte die Exekutive.

Gegen 17.20 Uhr öffneten die Beamten die Wohnungstüre und machten einen grausigen Fund: Sie entdeckten die bekleidete 38-Jährige leblos am Bauch in einer Blutlache liegend in der Nähe der Eingangstüre. In dem Raum befanden sich zahlreiche Blutspuren. Die Wohnungstüre war nicht versperrt, sondern lediglich ins Schloss gefallen. Es gab laut Polizei kein gewaltsames Eindringen.

(apa/red)