Grauenvoller Fund: Verwester Leichnam
in Wiener Wohnung von Freunden entdeckt

Polizei geht von einem natürlichen Tod aus

Ein Leichenfund in Wien-Leopoldstadt beschäftigt derzeit die Polizei: Am Sonntagabend war in der Taborstraße ein Mann, der offenbar schon länger tot war, in seiner Wohnung entdeckt worden. Die Zimmer könnten durchwühlt worden sein, die Ermittler gehen dennoch von einem natürlichen Tod aus.

Einen entsprechenden Bericht des "Kurier" bestätigten die Behörden. Freunde hatten mit dem 46-Jährigen zuletzt Anfang Oktober Kontakt gehabt. Als sie ihn längere Zeit nicht erreichten, wurden die Männer stutzig und begaben sich zu seiner Wohnung. Vom Gang aus konnten sie den laufenden Fernseher und einen aufgedrehten Wasserhahn hören, auf das Läuten und Klopfen reagierte jedoch niemand.

Als die Freunde schließlich die Tür aufdrückten, die nur ins Schloss gefallen war, entdeckten sie den Toten, der bereits verweste, hieß es seitens der Kriminalpolizei. Zwar herrschte Unordnung - die Wohnung wirkte durchwühlt und Schubladen waren herausgezogen -, die Polizei geht dennoch von einem natürlichen Tod aus. Der Mann war offenbar schwer krank, zahlreiche Medikamente und Erbrochenes wurden gefunden. Die Obduktion steht noch aus.

(apa/red)