Grasser im Kreuzverhör: Einvernahme
ist nach neun Stunden zu Ende gegangen

Auskunft zu Buwog-Privatisierung und Novomatic

Grasser im Kreuzverhör: Einvernahme
ist nach neun Stunden zu Ende gegangen © Bild: APA/Fohringer

Ein ungewohnt medienscheuer Ex-Finanzminister Grasser ist im Bundeskriminalamt (BK) in Wien neun Stunden lang von Staatsanwälten und Ermittlern erstmals zu den Vorwürfen gegen ihn in der Causa Buwog befragt worden.

Grasser selber ließ sich vor den Medien gar nicht nicht blicken - obwohl er vor der Befragung in Interviews mitgeteilt hatte, er freue sich auf die Einvernahme, um die Vorwürfe gegen ihn zu entkräften. Grasser sei nach der neunstündigen Befragung "zu erschöpft und geschlaucht", um sich den Fragen zu stellen, meinte Ainedter nach der Einvernahme. Der Ex-Minister hatte das Bundeskriminalamt offenbar durch einen Nebeneingang verlassen.

Überraschender Ortswechsel
Schon in der Früh hatte die kurzfristige Verlegung der Befragung vom Landesgericht Wien ins Bundeskriminalamt bewirkt, dass sich Grasser vor der Befragung den am Gericht wartenden Medienvertretern nicht stellen musste. Der Ortswechsel sei entschieden worden, weil die Räumlichkeiten im Gericht nicht gegeben seien und die Einvernahme im Bundeskriminalamt ungestört vor sich gehen konnte, erläuterte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Thomas Vecsey. Die Verlegung war auf Wunsch der Staatsanwaltschaft erfolgt. Das Ermittlungsverfahren sei nicht öffentlich.

Grasser wurde fast neun Stunden von zwei Staatsanwälten und sieben Ermittlern der Sonderkommission Buwog befragt. Dabei ging es laut Ainedter um die Buwog-Privatisierung, die Hypo-Genussschein-Beteiligung, Grassers beruflichen Werdegang, die Aussagen der ebenfalls Beschuldigten Walter Meischberger und Peter Hochegger sowie Ernst Karl Plech und Grassers Firmen. Die Geldflüsse des Glücksspielkonzerns Novomatic standen laut Anwalt nicht auf der Fragenliste.

Auf die Frage, ob Grasser in U-Haft genommen werden könnte, meinte sein Anwalt, das halte er zwar für unwahrscheinlich, da Grasser alle Vorwürfe entkräften werden könne, aber ausschließen könne man gar nichts. Bei der nächsten Befragung werde Grasser Verträge und Akten vorlegen. Gegen Grasser wird wegen des Verdachts auf Untreue, Amtsmissbrauch und Bruch der Amtsverschwiegenheit ermittelt, es gilt die Unschuldsvermutung.

(apa/red)

Kommentare

Die Steinchen von der Fiona... ... sind genauso falsch wie die Aussagen die der Herr KHG in 9 1/2 Stunden vor den Staatsanwälten gemacht hat. Am Ende wird "die Suppe wieder zu dünn sein" um eine Anklage zu erheben, wollen wir wetten?

Na fiona wird ihren sonnyboy schon wieder trösten und aufrichten.wenn intressierts bitte die haben alle dreck am stecken.

9 1/2 tja ich könnte mir vorstellen, nachdem die UNSCHULDSVERMUTUNG ein Jahr Zeit hatte sich das alles zu regeln, dich die Damen u Herren die Trilogie "Herr der Ringe" angeschaut haben -Ohne Pause und dann sind alle ziemlich erschöpft aus dem Raum getaumelt.

Nicht bös sein, der gute hat ja ein Umfeld die alle! als schwer dubios einzustufen sind und man lässt sich Zeit die honorigen Herren zu befragen. Und was man nicht wirklich erklären kann oder will, lässt man dem Ainetder machen bei einem Kaffeplauscherl mit der "unparteiischen" BM von der damals unterstützenden Partei

Wir sind von einer "gerechten" Gerichtsbarkeit voll überzeugt.

Ja hat Grasser tun können was er wollte,gabs da keinen Chef ? Wurde da niemals kontrolliert ! Er war doch der beste Finanzminister,ich kenne keinen Minister ,der einfach überall in Verdacht war ? Bei seiner EHR !

Journalisten ausgeschlossen ? Wenn solche Journalisten wie Schmidt Chefredakteur von Heute am Werk sind, dann ist es besser selbe werden ausgeschlossen, damit wird die Bevölkerung nicht falsch informiert !

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Es geht schon los! Die nächste Einvernahme findet auf Wunsch Grassers bei ihm in der Wohnung statt weil er sich da dann wohler fühlt. Wenn die Polizei mich wegen eines Verkehrsdeliktes einmal vorladen sollte, dann werde ich sagen, sie sollen doch bei mir vorbeikommen. Da kriegen sie Kaffee und Kuchen und dann vergessen sie vielleicht auf das Delikt. Dieser Staat ist korrupter als korrupt und die oberen Zehntausend werden es sich immer richten können.

mfp7764 melden

Re: Es geht schon los! genau deiner meinung

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Re: Es geht schon los! Dem passiert eh nichts! Politiker und Promis haben in
Österreich einfach einen "eigenen Status";) Und wenn
nicht, dann "kauft" ihn die Fiona sicherlich mit ein paar
Steinchen wieder frei;)

keinbrauner melden

Re: Es geht schon los! Warten wir erst einmal ab.

günza melden

Re: Es geht schon los! der Neid is scho a Hund. Wir alle wissen nicht was da alles abgegangen ist oder eben nicht. Die die etwas dazu sagen könnten sind doch nicht so blöd und belasten sich da selbst. Es stimmt schon, die Politik in Österreich ist zum scheißen.

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