Wirtschaftskriminalität von

Bis zu 15 Mio. Euro Strafe

Abschlussbericht: Karl-Heinz Grasser soll 4,95 Mio. Euro Steuern hinterzogen haben

Karl-Heinz Grasser © Bild: APA/Roland Schlager

Zu der Frage ob der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser sein Vermögen korrekt versteuert hat, gibt es ein Zwischenergebnis. Das berichtet der "Kurier" (Samstag-Ausgabe). Demnach liegt nun der Abschlussbericht der Finanzstrafbehörde vor. Dieser soll bereits den beiden Beschuldigten - neben Grasser muss sich auch noch sein ehemaliger Steuerberater Peter Haunold verantworten - zugestellt worden sein. Grasser hatte stets betont, sein Vermögen korrekt versteuert zu haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Laut dem Abschlussbericht, der samt Beilagen 851 Seiten umfassen soll, haben die Ermittler den sogenannten strafbestimmenden Wertbetrag auf 4,95 Millionen Euro festgelegt. Im Falle einer Anklage durch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft droht Grasser eine Strafe von bis zu 14,84 Millionen Euro, also dem Dreifachen des angeblich hinterzogenen Betrags.

Kommentare

Dass Grasser dieses Foto auf einem Gericht zeigt ist daran erkenntlich, dass er vor einer luxuriösen Eichen - Vollholztüre steht wie bei Österreichs Luxusgericht üblich.

Mindestens 15 Millionen Euro Strafe, das ist ein Unsinn, entweder er wird nach der Strafdrohung Abgabenbetrug verurteilt, da drohen ihm bis zu 10 Jahre Haft oder bis zu 8 Jahre Haft und bis zu 2,5 Millionen Geldstrafe, oder er wird nach Abgabenhinterziehung verurteilt, dann drohen ihm bis zu 10 Millionen und bis zu 2 Jahre Haft, aber man kann die diese beiden Paragrafen nicht addieren. Unsinn!

Laleidama

und last but not least jetzt droht wirklich der Knast...sogar Ainedter & Ainedter erwarten eine Anklage bzw. halten sie für möglich....na denn.....

schnorrawackler melden

Na da scheint wieder einer die Blau-Orange Schutzbrille aufgelegt zu haben. Die Opersauerei fand unter Schüssel I und II statt. Eine Situation die man den Blauen zu verdanken hat, welche die zweitstärkste Partei waren - und der Steigbügelhalter für eine Politik und eine Selbstbedienung (Plündungerung) dieses Staates waren!

einfach Nachdenken - aber das konnten die Blauen noch nie!

Hugo-Boatwisch melden

Richtig! Unter Schwarz-Blau was das Verteidigungsministerium in wenigen Wochen total umgefärbt. Aber betreiben ja keine Parteibuchpolitik ... nein, die doch nicht!

Mjchris Chris
Mjchris Chris melden

gut das hier einfach kommentare gelöscht werden. und trotzdem sag ich es nochmal. etwas anders. jahrelang haben sie gesucht aber nix gefunden. und noch immer geben sie keine ruhe, die roten, schwarzen und grünen. und das auf unsere kosten. frechheit sowas. aber selber einfach alles unter den teppich kehren. gell faymann?

Hugo-Boatwisch melden

Und bitte was wurde von Blau in Kärnten alles unter den Teppich gekehrt? Augen auf und munter werden bitteschön!

Mjchris Chris
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na und, das weiss keiner? oder was? hier gehts nunmal um das kanzleramt. um viel mehr. augen auf!

Oliver-Berg

Na ja von der Immofinanz 2/3 der BUWOG-Provision kassiert, macht 6,5 Mio + runde 5 Mio von MEL abzüglich der Strafe von 2 x 4,95 Mio macht 9,8 Mio abzgl. Lebenshaltungskosten, d.h. im Falle der Verurteilung muss der Schönling endgültig lieb und brav zu Fiona sein, um sich selber noch erhalten zu können. So hätte sich der KHG das wohl nicht vorgestellt.

Laleidama

das sind doch peanuts für KHG....da kostet ja schon eine Lokomotive mehr.....

Falsch - die Strafe ist maximal die doppelte hinterzogene Summe des strafbestimmenden Wertbetrages + die hinterzogene Summe selbst. Damit sind zar die rund 15 Mio richtig, falsch ist jedoch die Erklärung. Bitte besser recherchieren!

Warum Geldstrafe? Das tut KHG in keiner Weise weh.

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