Grand Prix Malaysia von

Willkommen in Sepang

Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und Wolkenbrüche sind dort Formel-1-Normalität

Grand Prix Malaysia - Willkommen in Sepang © Bild: Reuters/Muhammad

Der Grand Prix von Malysia in Sepang ist eine echte Herausforderung für Mensch und Formel-1-Material. Temperaturen über 30 Grad, Luftfeuchtigkeit um 80 Prozent und traditionelle Wolkenbrüche während des Rennens erwarten die Piloten - 2009 musste gar wegen Dunkelheit und heftigen Niederschlägen abgebrochen werden. Und wenn es nicht regnet, dann mutiert der Grand Prix von Malaysia regelmäßig zur Hitzeschlacht. In die Favoritenrolle ist Lewis Hamilton mit Bestzeiten in beiden Trainings gefahren.

Tropische Gewitter sind in Sepang, keine 500 km nördlich des Äquators, höchst üblich. Mehrmals täglich sind sie am Rennwochenende in den Nachmittagsstunden zu erwarten, so auch beim Qualifying am Samstag (9.00 Uhr MEZ) und zu Rennstart am Sonntag (10.00 Uhr MESZ). Prognosen sind allerdings schwierig, das Wetter kann sich minütlich ändern.

Durch die Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Hitze noch größer an als sie ist - mehr als 40 Grad. Bis zu drei Liter Flüssigkeit verlieren die Piloten in ihren Overalls. Entsprechend muss der Haushalt schon in den Tagen davor aufgefüllt werden. "Es bringt nicht viel, zur Vorbereitung zwei Stunden in der Sonne laufen zu gehen", versicherte Weltmeister Sebastian Vettel. "Am wichtigsten für die menschliche Leistung ist es, hydriert zu sein."

Strecke bis 50 Grad heiß
Die Streckentemperatur kann bis zu 50 Grad betragen, dazu beansprucht auch der aggressive Asphalt des Sepang International Circuits die Reifen sehr stark. Hersteller Pirelli hat daher seine beiden härtesten Mischungen nach Malaysia gebracht - hart und mittel. Dazu kommen die Regenreifen, die man in Malaysia immer braucht. Jenson Button, 2009 Abbruchsieger: "Es regnet hier nicht normal. Wenn es regnet, dann haut es wirklich herunter."