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Gran Canaria: Bus
überfährt Touristen

Italiener tot. Neun weitere Touristen aus Österreich, Spanien und Italien verletzt.

Bus überfährt in Gran Canaria Touristen
© Bild: APA/EPA/Elvira Urquijo

Vier österreichische Urlauber sind am Samstag bei einem Unfall mit einem Reisebus auf Gran Canaria verletzt worden. "Alle wurden nur leicht verletzt", sagte Martin Weiss, Sprecher des Außenministeriums in Wien, am Sonntag der APA. Ein italienischer Tourist hat das Unglück nicht überlebt.

Über die vier Reisenden aus Österreich berichtete Weiss: "Eine Dame befindet sich noch im Krankenhaus. Der Reiseveranstalter und die Botschaft kümmern sich um sie. Die anderen drei Touristen können schon nach Hause." Details über die Identität der Urlauber gab das Außenministerium auch am Nachmittag zunächst nicht bekannt. Sie gehörten zu einer Gruppe von Kreuzfahrt-Touristen, die eine Inselrundfahrt unternommen hatte, berichteten lokale Medien.

Ein Toter, neun Verletzte

Der Ausflugsbus hat im bergigen Hinterland der spanischen Ferieninsel beim Zurücksetzen eine ganze Gruppe der Urlauber angefahren. Ein Italiener starb, neun weitere Menschen wurden verletzt.

Bus überfährt in Gran Canaria Touristen
© APA/EPA/Elvira Urquijo Busunglück auf Gran Canaria

Auf einer kurvenreichen Strecke zwischen den Ortschaften Fataga und Tunte im Zentrum der Kanareninsel hatte der Bus angehalten, weil mehreren Fahrgästen schlecht geworden war. Um besser in die nächste Kurve einbiegen zu können, setzte der Lenker zurück. Er habe nicht gesehen, dass die ausgestiegenen Urlauber hinter dem Bus standen, teilten die Rettungsdienste laut Medienberichten mit.

Der Italiener wurde von dem zurücksetzenden Fahrzeug einen fünf Meter tiefen Abhang hinuntergestoßen. Er starb am Unfallort. Seine Frau erlitt einen Schock.

Kommentare

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EU Gebot Sparsamkeit. Statt einer ordentlichen Rückfahrkamera ist nur das typische EU Terror Pipsen Vorschrift, welches ein größeres Fahrzeug beim rückwärtsfahren ausstoßen muss.

Wergznase melden

Rückfahrkameras sind relativ neu. Die EU oder eine sonstige Gebietshoheit müsste die Nachrüstung anordnen - und da gäbe es wohl eher bei den Fahrzeughaltern Proteste. Insofern verstehe ich den Sinn der Phrase "EU Gebot Sparsamkeit" nicht.

freud0815 melden

bei den deutschen und österreichischen sparefrohs, die in spanien alles billigst haben möchten, kann sich kein kleinunternehmen eine nachrüstung leisten

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