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Kampf gegen Billig-Konkurrenz

70 Prozent Marktanteil für Android - Firefox plant Smartphone-System bis Jahresende

Themenbild zu Google und Android © Bild: APA/DPA/Stratenschulte

Google will mit seinem Smartphone-Betriebssystem Android keinen Raum für Billig-Konkurrenten lassen. "Wir wollen alle erreichen", sagte Google-Verwaltungsratschef Eric Schmidt bei einer Konferenz des Technologieblogs "All Things D" in New York. Android ist die führende Smartphone-Plattform mit einem Marktanteil von rund 70 Prozent. Firefox plant hingegen ein eigenes Smartphone-System.

Derzeit kommen auch Smartphones mit einem Preis unter 100 Dollar (76,45 Euro) auf den Markt - das ist das Segment, das unter anderem das Firefox-Betriebssystem von den Machern des gleichnamigen Web-Browsers im Visier hat. Bis Jahresende dürften weltweit eine Milliarde Android-Geräte in Betrieb sein, sagte Schmidt.

Schmidt, der bis 2011 rund ein Jahrzehnt an der Google-Konzernspitze stand, betonte die neuen Möglichkeiten durch die Kommunikation zwischen Geräten. Dank vernetzter Gegenstände "werden wir in Zukunft zehn Internet-Adressen am Körper tragen", sagte er. Dies könne unter anderem das Gesundheitswesen revolutionieren. Zugleich bekräftigte Schmidt seine Vision von Google als "Helfer" in verschiedensten Lebenslagen statt nur einer Internet-Suchmaschine. Dafür brauche der Internet-Konzern zwar Wissen über seine Nutzer, Google gehe aber behutsam damit um und mache sich viele Gedanken über Privatsphäre und Nutzen für die Anwender.

Firefox mit Smartphone-System

Firefox plant ein Betriebssystem für günstige Smartphones und will damit bis Jahresende in 16 Ländern auf den Markt kommen. Zunächst sollen Telefone mit Firefox OS in Venezuela, Brasilien, Portugal, Polen und Spanien verfügbar sein, sagte der Chef des Software-Entwicklers Mozilla, Gary Kovacs, auf einer Konferenz des Technologieblogs "All Things D" in New York. Unter den weiteren Ländern dürften Kolumbien, Mexiko, Ungarn und Serbien sein.

Das Smartphone-System von den Entwicklern des gleichnamigen Web-Browsers ist offen und setzt nicht auf Apps, sondern vor allem auf mobil optimierte Websites - die Programme laufen aus dem Netz. Das ermöglicht es, günstige Geräte zu bauen. Der Firefox-Entwickler Mozilla, hinter dem eine nicht-kommerzielle Stiftung steht, will damit vor allem in Entwicklungsländern zu einer wichtigen Kraft im Smartphone-Geschäft werden. Dort kommt der Wechsel von einfachen Handys zu Smartphones gerade erst in Schwung und billige Computer-Handys sind gefragt.

Kommentare

thatsislive
thatsislive melden

nur soviel zu android: wenn facebook als start kommt, ist dieses systhem nicht mehr tragbar!!!
wir sind sowieso schon mehr als "durchsichtig" und dazu braucht man kein facebook das alles daten sammelt und auch bei abmelden, nichts davon löscht

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Du reitest ein totes Pferd, Wer sollte es sich antzun Facebook home zu installieren.

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