Goldpreis zieht in neuen Jahr gleich an:
Auf höchstem Stand seit einem Monat

Kostete in der Spitze 640,80 Dollar je Feinunze

Goldpreis zieht in neuen Jahr gleich an:
Auf höchstem Stand seit einem Monat

Zu Beginn des neuen Jahres hat der Preis für Gold angezogen. Das Edelmetall wurde so teuer gehandelt wie seit fast einem Monat nicht mehr und kostete in der Spitze 640,80 Dollar je Feinunze. Im späten US-Geschäft Ende vergangener Woche waren es rund 637 Dollar.

Händler verwiesen auf einen schwächelnden Dollar. Die US-Währung büßte unter anderem zum Euro knapp einen Cent an Wert ein. Bei einem schwachen Dollar wird Gold für gewöhnlich für Inhaber anderer Währungen günstiger, und die Nachfrage dieser Anleger steigt.

Öl kostete etwas über 61 Dollar je Barrel. Das Geschäft lief Händlern zufolge schleppend, unter anderem weil die Märkte in Japan und Singapur wegen Feiertagen geschlossen blieben. In New York wurde wegen des Staatstrauertages für den verstorbenen Ex-Präsidenten Gerald Ford nicht gehandelt.

Da das Winterwetter im Nordosten der USA weiter recht mild ist, blieb auch die Nachfrage nach Heizöl relativ niedrig. Leichtes US- Rohöl verteuerte sich um 20 Cent auf 61,25 Dollar je Barrel, die Nordseesorte Brent kostete mit 61,14 Dollar 28 Cent mehr als zuletzt am Freitag. Der Reuters-Rohstoffindex startete 0,2 Prozent höher bei 307,26 Punkten in den Handel.

(apa/red)