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Glyphosat: EU-Staaten stimmen
über Zulassungs-Verlängerung ab

Entscheidung zu Unkrautvernichter gilt als unwahrscheinlich

Rund drei Wochen vor Ablauf der Glyphosat-Zulassung sollen die EU-Staaten erneut über die Zukunft des Unkrautvernichters beraten. Nachdem für eine Neuzulassung nicht die nötige Mehrheit zustande gekommen war, schlägt die EU-Kommission nun eine Verlängerung für 12 bis 18 Monate vor. In dieser Zeit soll die EU-Chemikalienagentur Echa ihre Bewertung der Substanz vorlegen.

Wenn bei der Abstimmung an diesem Montag nicht die nötige Mehrheit zustande kommt, würde eine weitere Abstimmung in einem höherrangig besetzten Gremium nationaler Experten nötig. Dies gilt im Moment als wahrscheinlich. Fehlt auch hier die nötige Mehrheit, liegt die Entscheidung bei der EU-Kommission.

Glyphosat steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Die Substanz ist der weltweit am meisten eingesetzte Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln.

Die EU-Kommission will die Staaten auch eine Reihe von Auflagen für den Glyphosat-Einsatz vorschlagen, etwa ein möglichst geringer Einsatz in Parks oder auf Spielplätzen. Die Entscheidung darüber kann aber jeder Staat selbst treffen.

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