Glühbirnen von

Aus für alle Watt-Klassen

Ab sofort tritt EU-weites Verbot auch für 40- und 25-Watt-Birnen in Kraft

Glühbirnen - Aus für alle Watt-Klassen © Bild: apa/dpa/Kasper

Der Glühbirne letztes Stündlein hat geschlagen: Mit Samstag geht das von der EU verfügte Aus für Glühbirnen in die vierte und letzte Runde. Diesmal betrifft es die 40- und 25-Watt-Glühbirnen. Offiziell gilt nun nach Beendigung des im September 2009 begonnenen Stufenplans, dass Glühlampen mit Leuchtfaden aller Watt-Klassen innerhalb der EU nicht mehr erzeugt oder hierher importiert werden dürfen.

Lediglich Restbestände dürfen verkauft werden, wobei manche Onlinehändler noch einige Vorräte zu haben scheinen. Das Ziel der Vorschrift war ein geringerer Stromverbrauch und damit ein verminderter umweltschädlicher Kohlendioxidausstoß durch die als Alternative vorgesehenen Energiesparlampen. Diese enthalten eine geringe Menge Quecksilber und dürfen deswegen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Sie sind laut Umweltbundesamt Sondermüll.

Viele Modelle noch vorrätig
Selbst die 100-Watt-Lampe, die 2009 aufgrund der Öko-Design-Richtlinie der EU als erste langsam verschwinden hätte sollen, ist weiterhin bestellbar. Wer als Konsument trotz des hohen Stromverbrauchs nicht auf die alte Birne verzichten will, hat ebenso die Möglichkeit, diese in Form einer Speziallampe zu erwerben. Mit dem Verpackungshinweis "Nicht für den Haushalt geeignet" versehen, verstößt der Verkauf nicht gegen EU-Recht.

Das Ziel der Vorschrift war ein geringerer Stromverbrauch und damit ein verminderter, umweltschädlicher Kohlendioxidausstoß durch die als Alternative vorgesehenen Energiesparlampen. Als stromsparende Leuchtstofflampen enthalten diese eine geringe Menge Quecksilber und dürfen deswegen nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden. Sie sind laut Umweltbundesamt Sondermüll. Konsumenten können die Leuchtstofflampen entweder bei den Problemstoffsammelstellen oder direkt beim jeweiligen Händler zurückgeben, so die Sprecherin des Fachverbandes Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

Kompaktleuchtstofflampen empfohlen
Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) empfiehlt beim Kauf der sogenannten Kompaktleuchtstofflampen solche mit speziellen Schutzglas zu bevorzugen, um so den Lampenbruch zu vermeiden. Eine US-amerikanische Untersuchung zeigt laut Umweltbundesamt, dass Lüften und fachgerechte Entsorgung binnen einer Stunde nach Lampenbruch dazu führe, dass die Quecksilber-Werte der Raumluft wieder auf einen gesundheitlich unbedenklichen Wert sinken würden.

Laut den Angaben gilt in der EU ein maximal zulässiger Wert von fünf Milligramm pro Lampe. Ab 1. Dezember wird gilt dann ein Höchstwert von maximal 3,5 mg Quecksilber für Lampen mit Leistung weniger als 50 Watt und ab 1. Jänner 2013 dann 2,5 mg für solche mit einer Leistung kleiner als 30 Watt. Wer seine Räumlichkeiten umweltfreundlich und quecksilberfrei beleuchten möchte, dem stehen noch LED-Lampen zur Verfügung.

Kommentare

Schluß mit Glühbirne und sogenannter \"Energiesparlampe\" Alles was zuhause an Lampen hin wird, wird nur noch durch LED ersetzt. Die sogenannten "Energiesparlampen" sind wirklich der letzte Schrott. Lange Gedenkminute bis die hell werden, kurze Lebensdauer.

LED ist die Lösung und es wird Zeit, daß die EU die sogenannte "Energiesparlampe" verbietet.

Das gleiche gilt für 2 Takt Benzinmopeds. diese sollten in der EU längst verboten werden und durch Elektroroller ersetzt werden.

egal wir bekommen stattdessen die Giftbirnen, sieht doch gleich besser aus!

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