Glückwünsche sind noch nicht erwünscht:
Salzburger halten nach 1:1 den Ball flach

Keine Euphorie in Salzburg trotz 6-Punkte-Vorsprung Rapid hingegen hält die Meisterschaft für entschieden

Glückwünsche sind noch nicht erwünscht:
Salzburger halten nach 1:1 den Ball flach © Bild: GEPA/Krauss

Für Rapid-Kapitän Steffen Hofmann ist die Meisterschaft nach der Niederlage in Salzburg entschieden. "Salzburg hat in der bisherigen Saison nur zwei Niederlagen kassiert, wieso sollten sie in den letzten vier Runden noch zweimal verlieren?", fragte sich der Deutsche, und Hannes Eder pflichtete ihm bei: "Sechs Punkte bringt eine Klassemannschaft wie Salzburg über die Runden."

Im Gegensatz zu Hofmann hat Trainer Pacult den Titel zumindest offiziell noch nicht abgeschrieben. Ob Salzburg tatsächlich die erfolgreiche Titelverteidigung gelingt, werde sich erst herausstellen, meinte der Wiener und wies auf die weitere Auslosung der Mozartstädter hin. "Sie haben noch die Austria daheim und Sturm auswärts, das sind null Punkte", schmunzelte der Coach. Kurz danach folgte Pacults ernsthafte Bestandsaufnahme: "Es spricht alles für Salzburg."

Noch keine Glückwünsche erwünscht
Salzburg wollte unterdessen noch keine Glückwünsche zum Meistertitel entgegennehmen. Sechs Zähler beträgt der komfortable Vorsprung vier Runden vor Schluss, doch Trainer Stevens warnte vor verfrühter Euphorie. "Es sind noch immer zwölf Punkte zu vergeben", betonte der Niederländer.

Seine Mannschaft dürfe sich noch nicht als Meister wähnen, mahnte der 56-Jährige weiter. "Das wäre auch wenig respektvoll gegenüber den anderen Vereinen. Wir können noch in allen Spielen Probleme bekommen, aber ich habe auch zur Mannschaft gesagt, dass wir kein Match mehr verlieren werden, wenn wir so spielen wie heute."

(apa/red)