Gleich zwei Banküberfälle in Wien: Täter versuchten es in Floridsdorf und Meidling

Nur drei Stunden lagen zwischen den Überfällen Unbekannte Täter sind in beiden Fällen auf der Flucht

Gleich zwei Banküberfälle an einem Tag hat es in Wien gegeben: Ein bewaffneter Mann stürmte in die Filiale einer Erste-Bank in der Breitenfurter Straße im Bezirk Meidling. Drei Stunden später wurde eine Volksbank-Filiale in Floridsdorf Schauplatz eines Bankraubes. Beide Male bedrohten die Räuber die Angestellten und bedienten sich dann selbst an der Kassa. Die Täter sind flüchtig.

Der Verbrecher in der Volksbank-Filiale Dopschstraße ging nach ersten Untersuchungen höchstwahrscheinlich leer aus. Der etwa 50- Jährige Täter flüchtete mit der Beute in eine nahe gelegene Wohnhausanlage, dort explodierte das Alarmpaket. Der laut Zeugenaussagen "ungepflegt" wirkende Mann habe "den Großteil, wenn nicht sogar alles" zurückgelassen.

Die Floridsdorfer Filiale hat nur vormittags geöffnet, schließt aber auf Kundenwunsch auch am Nachmittag auf. Der Täter klopfte an die Scheibe und wurde von einem Angestellten in die Bank gelassen. Er stürmte sofort zur Kasse und bedrohte die Angestellte mit einem Messer und den Worten "Geld her". Danach bediente er sich selbst und flüchtete mit der Beute in unbekannter Höhe. Nach dem etwa 50-Jährigen wird gefahndet: Er hat einen Oberlippenbart, ist ca. 1,80 Meter groß und war bei dem Überfall mit einer braune Lederjacke, Jeans, sowie eine Wollhaube bekleidet.

Bei dem Raub in der Erste-Bank in Meidling wartete bereits der Komplize des Täters in einem Auto. Ein Zeuge beobachtete das Fahrzeug - vermutlich ein silbergrauer Mazda 323 mit Wiener Kennzeichen. Der Räuber trug ein dunkles Oberteil und blaue Jeans sowie eine Baseballkappe.

(apa/red)