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Rasierklingen
auf Knopfdruck

Test: "Gillette Club Station" soll für komfortablen Nachschub aus dem Bad sorgen

Lifestyle - Rasierklingen
auf Knopfdruck © Bild: Gillette/Baumann

Haushalts- und Kosmetikprodukte mit einem Knopfdruck zu bestellen ist 2017 absolut nichts Neues mehr. Was Internetgroßhändler Amazon mit dem Dash Button bereits seit Monaten für dutzende Marken praktiziert, gibt es nun für Rasierklingen von Gillette. Das Unternehmen bringt mit der "Gillette Club Station" aber sein eigenes Gerät in den Handel. News hat die "Rasierklingen auf Knopfdruck" getestet.

Der Grundgedanke ist simpel: Wo, wenn nicht im Badezimmer, kommt man drauf, dass man neue Rasierklingen braucht? Und wie praktisch wäre es doch, wenn man die passenden Lieblingsklingen gleich an Ort und Stelle per Knopfdruck nach Hause liefern lassen könnte, ohne weiter daran denken zu müssen.

Genau hier kommt die "Gillette Club Station" ins Spiel: Das Gerät mit dem Aussehen eines Eishockey-Pucks verfügt über einen Knopf, mit dem man genau das machen kann. Nach einmaliger Registrierung im Internet und Auswahl des gewünschten Klingenpakets übermittelt das Gerät künftig jedes Mal diesen Bestellwunsch direkt über Mobilfunknetz. Mit einem Tastendruck.

© Video: Gillette

Kooperationspartner für den kostenlosen Versand ist BIPA, die Klingen erhält man zum unverbindlichen Verkaufspreis ab 19,95 Euro. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Arten von Fusion-Klingen, wahlweise im 4er- oder 6er-Pack. Bei der ersten Bestellung erhält man 5 Euro Rabatt. Die Station selbst kostet im Handel knapp 20 Euro, ein Fusion-Rasierer mit Klinge ist für den Anfang gleich dabei. Abgerechnet wird derzeit nur per Kreditkarte, eine Bezahlung über PayPal soll in Kürze auch möglich sein.

Einfach, aber mit Einschränkungen

Die Einrichtung der "Gillette Club Station" erwies sich in der Praxis als wirklich sehr simpel. Der Registrierprozess unter gillette.com/station und die Synchronisation des Kundenkontos mit dem Gerät dauerte nur wenige Minuten. Vor versehentlichen Bestellungen (und Scherzen seiner Kinder) ist man gut geschützt: Einerseits muss der Knopf auf der Station lange gedrückt werden, um den Vorgang zu aktivieren. Andererseits löst jede Bestellung eine E-Mail aus, die nochmals bestätigt werden muss. Davor wird nichts verschickt.

© Gillette/Baumann Das Gerät wird mit 3 handelsüblichen AAA Batterien ausgeliefert, die rund 300 Bestellzyklen lang halten

Eine grundsätzliche Tücke hat die "Bestellung auf Knopfdruck" dennoch: Wer sein Produkt rechtzeitig bekommen will, sollte berücksichtigen, dass die Lieferung 2-3 Werktage dauert. Die nächsten Klingen sollte man also bereits bestellt haben, bevor die im Bad schon stumpf sind. Wer sich gar zu lange Zeit lässt, wird vom Gerät mit einem Leuchten aufmerksam gemacht. Das Erinnerungsintervall lässt sich im Benutzerkonto festlegen.

Das Sortiment ist zudem mit zwei verschiedenen Klingenarten von Gillette recht überschaubar. Und nicht gerade billig. Ab knapp 20 Euro für vier Klingen geht's los. Auch auf Angebote muss man über die erste Bestellung hinaus verzichten. Das soll sich in Zukunft allerdings ändern: Sowohl ein Ausbau des Sortiments als auch ein Belohnungssystem für Benutzer der Station befinde sich bereits in Planung, heißt es vom Hersteller.

Fazit

Der empfohlene Nutzerkreis für die "Gillette Club Station" bleibt vorerst also sehr klein: Er beschränkt sich auf männliche Kunden, die sich davon überzeugt haben, dass Gillette Fusion die derzeit beste Nassrasur am Markt bietet. Und auch bereit sind, den Preis dafür zu zahlen.