Gewinnspiel von

Karten für das Sommertheater
auf der Rosenburg (NÖ) gewinnen

PLUS: 5 Fragen an Intendantin Nina Blum

Gewinnspiel - Karten für das Sommertheater
auf der Rosenburg (NÖ) gewinnen © Bild: Sommernachtskomödie Rosenburg

Nach zehn Jahren als Intendantin beim "Märchensommer" auf Schloss Poysbrunn übernahm die Schauspielerin und Kabarettistin Nina Blum heuer zusätzlich die Intendanz der Sommerkomödie Rosenburg und beschreitet dort mit der Inszenierung eines Woody Allen Stückes neue Wege. Ein Interview. PLUS: KARTEN GEWINNEN!

Karten zu gewinnen

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© Sommernachtskomödie Rosenburg

5 Fragen an Intendantin Nina Blum

Sie sind seit heuer Intendantin auf der Rosenburg. Wie sind Sie dazu gekommen?
Alexander Wächter, mein Vorgänger auf der Rosenburg, hat mich im September letzten Jahres angerufen und gesagt, er überlegt aufzuhören und er würde sich freuen, wenn ich mich auch mit einem Konzept bewerbe. Ich wollte es machen, aber nur unter der Bedingung dass der "Märchensommer", den ich ja seit zehn Jahre mache auch weitergeht. Ich habe gemerkt, ich fände es spannend, auch für Erwachsene etwas zu machen.

Ihr erstes Stück ist Woody Allens "Mittsommernachts-Sex-Komödie".
Ich habe mich für dieses Stück entschieden weil die Wurzeln dazu bei Shakespeares "Sommernachtstraum" liegen. Ich fand das einen guten Übergang von Alexander Wächters Shakespeare-Festspielen zu meinem Konzept.

© Anna Stöcher Sommernachtskomödie Rosenburg

Was macht für Sie die Faszination Sommertheater aus?
Bei uns auf der Rosenburg ist es sicher die Rundbühne. Es gibt nur sieben Reihen und man sieht von überall gut, obwohl insgesamt Platz für 852 Zuschauer ist. Für die Schauspieler ist das ziemlich herausfordernd, weil man ja auch immer Publikum im Rücken hat. Das ist schon etwas Spezielles. Wir haben auch den Vorteil, dass wir überdacht sind. Es ist regenfest, aber trotzdem luftig weil es nach den Seiten hin offen ist.

Wie gehen Sie mit der Erwartungshaltung um, die das Publikum auf der Rosenburg hat?
Ich merke schon, dass es diese Erwartungshaltung gibt. Immerhin war mein Vorgänger Alexander Wächter elf Jahre lang dort und wir machen jetzt etwas ganz anderes. Mein Anspruch ist es, das Stammpublikum zu behalten, aber auch neues Publikum dazu zu gewinnen. Da ist heuer sicher ein besonderer Beobachtungsdruck da.

Früher war der Sommertheaterbetrieb sehr männlich geprägt. Mittlerweile gibt es aber auch schon vermehrt Intendantinnen und Regisseurinnen. Woran glauben Sie liegt das?
Ich bin seit 10 Jahren Intendantin beim "Märchensommer". Dieses Festival habe ich selbst gegründet. Außer mir gab es damals nur noch die Elfriede Ott. Wir waren die einzigen Frauen die Sommertheater gemacht haben. Mittlerweile gibt es ja Gott sei Dank einige Frauen.

Sie machen Kindertheater und jetzt Theater für Erwachsene. Was sind die Unterschiede?
In der Kulturszene selbst, ist es schon wertvoller, wenn man etwas für Erwachsene macht. Für mich persönlich macht es keinen Unterschied. Ich finde dass das Kindertheater insofern vielleicht sogar noch anspruchsvoller ist. Kinder sind tolle Zuschauer, weil sie unmittelbar sind. Wenn denen fad ist, werden sie unruhig und stehen auf. Das würde ein Erwachsener nie machen. Die sind sogar bereit, sich zwei Stunden in den Regen zu setzen, weil sie die Eintrittskarten bezahlt haben.

Karten & Infos:
Rosenburg: www.sommernachtskomödie-rosenburg.at
Märchensommer: www.maerchensommer.at

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