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22-jährige Südafrikanerin
zur neuen Miss Universe gekürt

Nel-Peters will Frauen beim Überwinden ihrer Ängste helfen

miss universe © Bild: imago/UPI Photo

Die diesjährige Miss Universe kommt aus Südafrika: Die 22-jährige Demi-Leigh Nel-Peters wurde am Sonntag (Ortszeit) in Las Vegas zur schönsten Frau des Universums gekürt. Ihre Vorgängerin, die Französin Iris Mittenaere, setzte Nel-Peters bei der Gala in der US-Casinometropole die Miss-Krone auf.

Nel-Peters setzte sich im Finale gegen die kolumbianische Schauspielerin Laura Gonzalez und die Jamaikanerin Davina Bennett durch. Zu dem 66. Miss-Universe-Wettbewerb waren Frauen aus fast hundert Ländern angetreten, darunter erstmals auch Kandidatinnen aus Kambodscha, Laos und Nepal.

"Sie ist eine Frau, für die nichts jemals zu viel ist"

In ihrem Abschluss-Statement vor der Bekanntgabe der Siegerin sagte Nel-Peters, die "Miss Universe" sei "eine Frau, die viele Ängste überwunden hat und somit in der Lage ist, vielen anderen Frauen zu helfen, ihre Ängste zu überwinden". "Sie ist eine Frau, für die nichts jemals zu viel ist", fügte die Südafrikanerin, die einen Studienabschluss in Betriebswirtschaft hat, hinzu. "Und ich denke, genau das bin ich."

Moderiert wurde die Gala zum dritten Mal von US-Fernsehmoderator Steve Harvey. Er hatte 2015 für Aufregung gesorgt, als er versehentlich zuerst die falsche Kandidatin zur neuen Miss Universe ausgerufen hatte. Für musikalische Unterhaltung sorgten in diesem Jahr die US-Popsängerinnen Rachel Platten und Fergie.

Miss Austria freut sich über Erfahrung

Miss Austria Celine Schrenk hat es leider nicht in die Top 16 geschafft, aber sie hat vor Ort überzeugt - mit ihren Shootings, Auftritten und nicht zuletzt mit ihrem einzigartigem Auftritt beim National Costume Contest, bei dem sie eine Kreation des israelisch, schwedischen Designers Aviad Arik Herman als Hommage an Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner trug.

© MAC Miss Austria Celine Schrenk mit der neuen Miss Universe

Insgesamt zwei Wochen verbrachte Celine Schrenk in den USA. Eine Zeit, die sie sehr genossen hat und für die sie, auch wenn sie am Ende nicht am Siegerpodest stand, dankbar ist: "Ich habe mich gefreut, dass ich die Chance bekommen habe international Erfahrung zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Es war eine sehr anstrengende und stressige Zeit aber ich habe viele, tolle Momente erlebt! Jetzt freu ich mich erstmal auf den 'normalen' Alltag in Österreich."

© MAC Celine Schrenk am Laufsteg

"Wir sind sehr stolz auf Celine, sie ist mit ihrem Kampfgeist, den sie täglich unter Beweis stellt ein Vorbild für viele junge Missen. Für einen Sieg bei so einem internationalen Wettkampf braucht man auch immer ein wenig Glück. Sie war jedenfalls perfekt vorbereitet und hat unser Land würdig vertreten", so MAC-Managerin Silvia Schachermayer.

© MAC

Für das große Finale wurde Celine von ihrer Familie unterstützt. Sie reisten an um vor Ort die Daumen zu drücken und die österreichischen Fahnen zu schwingen.

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