Gesunde Gelenke – glücklicher Hund!
NEWS-Tierwelt kennt die Risikofaktoren

So steigern Sie die Lebensqualität Ihres Hundes So schützen Sie Ihr Tier vor Gelenkserkrankungen

Gesunde Gelenke – glücklicher Hund!
NEWS-Tierwelt kennt die Risikofaktoren © Bild: APA/DPA

Für die meisten unserer geliebten Vierbeiner gibt es nichts Schöneres im Leben, als mit anderen Hunden umherzutoben, wild einem Ball nachzujagen oder während eines ausgedehnten Spaziergangs über Stock und Stein zu springen. Allerdings werden die Gelenke der Hunde aufgrund ihres Bewegungsdrangs dabei auch stark beansprucht. Dies kann im fortgeschrittenen Alter zu schmerzhaften Gelenkproblemen führen. Aber auch junge Hunde können aufgrund genetischer Dispositionen oder falscher Haltungsbedingungen Gelenkerkrankungen ausbilden.

Die Folgen: eingeschränkte Bewegungsfreiheit, verminderte Lebensqualität sowie mangelnde Lebensfreude für die Vierbeiner. Wie entstehen Gelenkprobleme? Ein gesundes Gelenk ermöglicht dem Hund einen einwandfreien Bewegungsablauf. Kommt es aber aufgrund verschiedener Risikofaktoren (genetische Veranlagung, Übergewicht etc.) zu Veränderungen im oder am Gelenk, wirkt sich das auf die Stoßdämpferfunktion des Gelenkknorpels, der zwischen den Knochen liegt, negativ aus.

Die Abnutzung des Knorpels führt zu schmerzhaftem Aneinanderreiben der Knochen, wodurch die Beweglichkeit des Hundes eingeschränkt wird – Humpeln, geringe Bewegungslust, Steifheit etc. sind die Folge.

Risikofaktoren
Als Hundehalter sollte man über die Risikofaktoren von Gelenkproblemen bei Vierbeinern aufgeklärt sein, um diese im Alltag möglichst zu umgehen. Leider lassen sich gewisse Risiken nicht von vornherein ausschließen, wie etwa eine genetisch bedingte Prädispositionen (angeborene Fehlstellung). Dennoch sollte einem bewusst sein, dass man die schmerzhaften Symptome eines erkrankten Gelenks durch entsprechende Behandlung lindern, nicht aber heilen kann.

Risikofaktor Übergewicht
Zu hohes Körpergewicht ist eine große Belastung für die Gelenke. Darum sollte darauf geachtet werden, dass der Vierbeiner sein Idealgewicht hält. Auch beim Welpen und Junghund sind rasche Gewichtszunahme und daraus resultierende Fettleibigkeit zu vermeiden. Tierärztin Eva Berger von der Tierklinik Döbling warnt: „Die richtige Ernährung während der Wachstumsphase ist wesentlich, denn sowohl eine Nährstoffüber- als auch -unterversorgung führt zu Störungen im Knochenstoffwechsel.“

Risikofaktor Alter
Betagte Hunde und Hunde großer Rassen (z. B. Schäfer, Berner Sennenhund, Labrador und Golden Retriever) tendieren verstärkt zu Gelenkerkrankungen. Eine altersbedingte Abnutzung der Gelenke ist häufig das Resultat von Arthrosen (Knochenzubildungen an den Gelenkrändern).

Isabel Finsterwalder

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