Gespräche über Terrorbekämpfung in Wien:
Platter festigt Kooperation mit FBI-Direktor

Es habe "intensiver Gedankaustausch" stattgefunden Onlinedurchsuchungen seien "dringend notwendig"

Gespräche über Terrorbekämpfung in Wien:
Platter festigt Kooperation mit FBI-Direktor

Sehr zufrieden hat sich Innenminister Günther Platter nach seinem Treffen mit FBI-Direktor Robert S. Mueller bei einem Pressetermin im Innenministerium in Wien gezeigt. Es habe ein "intensiver Gedankenaustausch" stattgefunden, besonders ausführlich habe man die Terrorismusbekämpfung behandelt. Laut Platter wurden auch Informationen zur aktuellen Verhaftung der Wiener Islamisten an das FBI weitergegeben. Das Gespräch diente zur Vorbereitung auf den Besuch des Ministers in Washington Ende Oktober.

"Unser Erfolg beruht auf den Beziehungen innerhalb der USA und in das Ausland", sagte Mueller, besonders durch das Internet sei es nun "mehr denn je" wichtig, Informationen auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Das Gespräch mit dem Innenminister sei in diesem Zusammenhang sehr "fruchtbar" gewesen. Laut Platter gab es vonseiten des FBI-Chefs ebenso eine "klare Meinung" zum Thema Onlinedurchsuchungen, sie seien "dringend notwendig". Diskutiert wurde auch die geplante Sexualstraftäterdatei für Österreich.

Platter bedankte sich für die bisherige hervorragende Zusammenarbeit mit den US-Behörden. "Wir konnten im Jahr 2006 bereits 31 Fälle von Geldwäsche gemeinsam aufklären", sagte der Innenminister und wies auf die Zerschlagung eines Kinderpornografie-Rings innerhalb der Operation "Floh" sowie "Orange Bill" hin. (apa/red)