Gesetzlose Zustände vor somalischer Küste:
Griechisches Schiff mit 23 Leuten gekapert

Fregatte von Seeräubern unter Beschuss genommen Unterdessen versenkte indische Marine Piratenschiff

Vor der Küste Ostafrikas haben somalische Piraten ein griechisches Schiff mit 23 Besatzungsmitgliedern an Bord gekapert. Den Überfall habe der Kapitän der Reederei noch per Funk melden können, bevor die Piraten das Schiff enterten, wie der griechische Rundfunk berichtete.

Vor der somalischen Küste herrschen gesetzlose Zustände. Seeräuber haben in den vergangenen Monaten mit Hilfe von Schnellbooten Dutzende Schiffe in ihre Gewalt gebracht, um Lösegeld zu erpressen, darunter ein saudi-arabischer Supertanker mit Rohöl mit einem aktuellen Marktwert von rund 100 Millionen US-Dollar (gut 79 Millionen Euro) an Bord.

Gesetzlose Zustände
Unterdessen hat die indische Marine vor der Küste Somalias ein Piratenschiff versenkt. Die indische Fregatte "INS Tabar", die im Golf von Aden patrouilliert, sei von den somalischen Seeräubern unter Beschuss genommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur IANS. Daraufhin habe die Fregatte das Feuer erwidert und das Piratenschiff versenkt.

Der Nachrichtensender NDTV berichtete, die Fregatte sei von mindestens drei Schiffen angegriffen worden. Vergangene Woche hatte die "INS Tabar" bereits einen Piratenüberfall auf zwei Handelsschiffe - eines aus Indien und das zweite aus Saudi-Arabien - verhindert.