Geschäftsführer Wiebach verlässt Salzburg:
Nächster Bulle muss den Stallplatz räumen

Deutscher wickelte zuletzt noch viele Transfers ab War erst seit 2005 in beratender Funktion tätig

Rund fünf Wochen nach der Ablöse von Trainer Kurt Jara verließ auch Kurt Wiebach Vizemeister Red Bull Salzburg. Der 59-jährige Deutsche war kaufmännischer Geschäftsführer bei den Salzburgern und wickelte zuletzt noch die zahlreichen Transfers ab. "Der Berliner und Wahlbayer will sich wieder vermehrt um seine Versicherungsagentur kümmern, steht jedoch Red Bull Salzburg weiterhin als freier Berater zur Verfügung", hieß es lapidar.

Wiebach, der als Trainer mit dem Klub 1989 den Aufstieg geschafft hatte, war im April des Vorjahres zunächst in beratender Funktion zu den Salzburgern gekommen und übernahm später die wirtschaftlichen Geschicke.

Ab dem Frühjahr, nachdem gegenüber Kurt Jara Vorwürfe von Ungereimtheiten bei Spielertransfers laut geworden waren, war der Deutsche auch für Transfers zuständig.

"Es war ein Zeitraum von einem Jahr vereinbart worden, um die Basisarbeit erfolgreich zu gestalten. Das ist mir gelungen", erklärte der scheidende Geschäftsführer. "Es war eine mit Dietrich Mateschitz gemeinsam getroffene Entscheidung. Ich scheide aber nicht von Red Bull Salzburg, sondern werde weiter als freier Berater tätig sein. Und das mit 150 Prozent."

Ein Nachfolger ist nach Auskunft von Wiebach "derzeit nicht angedacht".

(apa/red)