George Michael kämpft um seinen Ruf:
Bestreitet, im Knast eine Heulsuse zu sein

Popstar will keinerlei Sonderbehandlung bekommen "Nur manche lassen mich am Billardtisch gewinnen"

Popstar George Michael hat Berichte dementiert, wonach er im Gefängnis tief verzweifelt sei und schlecht behandelt werde. In einer öffentlichen Erklärung des prominenten Häftlings heißt es laut britischer Nachrichtenagentur PA, die Mitgefangenen ebenso wie das Personal gingen sehr freundlich mit ihm um, und er erhalte keinerlei Sonderbehandlung - abgesehen davon, dass "manche Typen hier mich am Billardtisch gewinnen lassen".

Ein Richter in London hatte Michael am 14. September wegen Fahrens unter Drogeneinfluss für acht Wochen hinter Gitter geschickt. Bei dem Sänger wurden nach einem Unfall im Juli Marihuana-Konsum und die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente nachgewiesen. Er sitzt in einem Gefängnis in Suffolk ein.

Der 47-Jährige erklärte nun, er fühle sich verpflichtet, für seine Fans, Familie und Freunde "den üblichen Müll" richtigzustellen, der über seine Zeit hinter Gittern verbreitet werde. "Glaubt mir, in den letzten den vergangenen drei Wochen hat es weder Tränen, noch Verängstigung oder Schikane gegeben - nicht mal eine schlaflose Nacht."

Die meiste Zeit verbringe er damit, Tausende Briefe und Postkarten zu lesen. Er erhalte Zuspruch von Menschen aus aller Welt, teilte George Michael weiter mit. "Ich verspreche ihnen dafür, dass ich sobald wie möglich neue Musik herausbringen werde."

(apa/red)