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General Motors ruft
52.000 Autos zurück

Defekte Tankanzeige: Opel-Mutter wegen kaputter Zündschlösser vor Klagewelle

Das Logo von General Motors © Bild: APA/EPA/JEFF KOWALSKY

Erneuter Rückruf bei der Opel-Mutter General Motors. Wegen eines möglichen Defekts an der Tankanzeige ordert der Konzern knapp 52.000 Geländewagen der Marken Buick, Chevrolet und GMC in die Werkstätten.

Die Tankanzeige könne falsche Werte anzeigen, wodurch die Autos überraschend mit leeren Tanks stehen bleiben könnten, teilte der Konzern am Samstag mit. Dadurch bestehe bei den Autos des Modelljahres 2014 ein Unfallrisiko.

Wegen defekter Zündschlösser hatte GM jüngst 2,6 Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen. Bei Unfällen, die durch das mangelhafte Teil ausgelöst wurden, starben in den vergangenen Jahren mindestens 13 Menschen.

Die US-Behörden untersuchen, warum GM mit dem Rückruf solange wartete, obwohl die Probleme seit mehr als zehn Jahren bekannt waren. Auf das Unternehmen kommt eine Klagewelle zu.

Kommentare

Man solltet doch einmal fragen, wie viele dieser Schrott-Autos in Europa abgesetzt wurden. Weiter wäre es recht interessant, warum man die Produkte der Tochter Opel so vernachlässigt hatte. Jetzt rächt sich die Unverschämtheit der Mutter aus den USA.

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