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Gemeinnützige bauten 2017 mehr Wohnungen

Dennoch in Österreich Lücke von über 7.000 geförderten Mietwohnungen jährlich

Die gemeinnützigen Bauvereinigungen haben voriges Jahr ihre Neubauleistung um mehr als ein Zehntel gesteigert und wollen dieses Volumen auch heuer und 2019 halten. 2017 übergaben sie 17.010 Wohnungen, um elf Prozent mehr als 2016 (15.300). Anfang 2018 befanden sich 30.600 Wohnungen in Bau - um 4.000 mehr als ein Jahr davor -, 17.000 davon sollen heuer fertig werden.

Für 2019 zeichnet sich aus derzeitiger Sicht sogar ein leichter Anstieg auf 17.300 fertiggestellte Wohnungen ab, hieß es am Dienstag vom Verband der Gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV). Trotz hoher Bauleistung bleibe aber speziell in den Städten und Ballungszentren durch das rapide Bevölkerungswachstum die Nachfrage nach kostengünstigen Wohnungen hoch, wurde vor Journalisten betont.

Pro Jahr gebe es eine Lücke von mehr als 7.000 geförderten und damit günstigen Mietwohnungen pro Jahr. Dass die Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) jetzt auf Eis liege, trage nicht zur Entspannung bei.

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