Was wirklich
gegen Gelsen hilft

Die Gelsensaison ist in vollem Gange. Doch was hilft wirklich gegen die kleinen blutsaugenden Plagegeister? News.at fragte beim Experten nach.

von SSS - Was wirklich
gegen Gelsen hilft © Bild: iStockphoto.com

Von Knoblauch über ätherische Öle bis hin zu Schnaps. An Hausmitteln, die Gelsen in die Flucht schlagen sollen, gibt es genug. Ob sie auch helfen, ist allerdings eine andere Frage. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher auf sogenannte Repellentien setzen. Dabei handelt es sich um Wirkstoffe, die von der Gelse über den Geruchssinn wahrgenommen werden und die sie in weiterer Folge abschrecken. "Wirklich gut" sind Repellentien, die Piperin oder Diethyltoluamid enthalten, so Prof. Dr. Horst Aspöck vom Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der MedUni Wien.

Das lockt Gelsen an

Übrigens: Wussten Sie, dass Gelsen vom CO2, das wir ausatmen, angelockt werden? Und auch die Mikroorganismen, die unseren Körper besiedeln, spielen eine nicht unbedeutende Rolle. "Jeder Mensch hat sein eigenes Mikrobiom", erklärt Aspöck. Sprich die Zusammensetzung von Mikroorganismen ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Was so viel bedeutet wie: Jeder Mensch riecht anders. Das könnte auch erklären, warum manche Personen von Gelsen regelrecht zerfressen werden, während andere weitgehend von ihnen verschont bleiben.

Waschen hilft

Apropos Geruch: Der Faktor Körperhygiene ist während der Gelsensaison nicht zu unterschätzen. "Wenn man frisch aus der Dusche kommt, ist das Risiko, von Stechmücken gestochen zu werden, wesentlich geringer als bei jemandem, der nicht so viel auf regelmäßige Körperhygiene hält", gibt der Experte abschließend zu Bedenken.