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Geldanlage in Österreich:
Aktuelle Renditen

Veranlagung - Geldanlage in Österreich:
Aktuelle Renditen © Bild: iStockPhoto.com

Die Suche nach einer attraktiven Geldanlage stellt viele Bürgerinnen und Bürger in Österreich vor große Herausforderung. Bedingt durch den durch die europäische Zentralbank auf 0% definierten Leitzins haben die Banken in den vergangenen Jahren die Zinsen für Sparprodukte aller Art deutlich gesenkt. Tagesgeld, Sparkonten sowie Festgeld bringen kaum noch attraktive Renditen. Vor allem als Bestandskunde erhalten die Kontoinhaber meist nur einen Bruchteil der Zinsen, die für neue Kunden möglich sind.

Neukunden werden geködert

Bei der ING erhalten Neukunden in Österreich derzeit 1,75% Zinsen pro Jahr gutgeschrieben und das über einen Zeitraum von 4 Monaten bei einer maximalen Anlagesumme in Höhe von 25.000 Euro.

Parallel bietet die Santander Consumer Bank in Österreich neuen Kunden 1,20% Zinsen p.a. an und zwar ebenfalls für die ersten 4 Monate nach der Kontoeröffnung. Hier dürfen die Kunden auch höhere Summen als 25.000 Euro anlegen. Anzumerken ist, dass der Standardzins nach 4 Monaten bei aktuell 0,50% Zinsen p.a. liegt.

Mut zum Risiko: CFD Handel

CFD, das steht für „Contract for Difference“, bzw. in der deutschen Sprache für Differenzkontrakt. Ein CFD bildet die Kursentwicklung eines Basiswertes (z.B. einer Aktie, eines Rohstoffes oder sogar einer Währung) im Verhältnis 1:1 ab. Oftmals kann ein CFD deutlich günstiger gekauft werden, als der Basiswert selbst. Steigt der Basiswert, kann auch der CFD steigen.

Wem die Renditechancen bei den klassischen Sparprodukten nicht attraktiv genug erscheinen, kann zum CFD Handel greifen. Unter Einbezug von Hebeln kann im CFD Handel auf zahlreiche Basiswerte gesetzt werden. Somit lassen sich (bei entsprechendem Risiko) im Vergleich sehr hohe Renditen erzielen. Die Anzahl der CFD Broker ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Auf www.deutschefxbroker.de werden CFD Broker unter die Lupe genommen und vorgestellt.

Bei der Wahl der Broker ist zwingend darauf zu achten, wo diese ihren Sitz haben. Sollte der Broker seinen Sitz innerhalb der EU haben, was z.B. bei einem Firmensitz auf Malta sowie auf Zypern der Fall ist, so unterliegt das Unternehmen der hier gültigen Regulierung. Ein Broker, der seinen Sitz in Deutschland hat, wird durch die Finanzaufsichtsbehörde BaFin reguliert. Sollte der Broker auf Zypern sitzen, findet die Regulierung über die CySEC statt. Gerade bei hohen Investments ist eine Regulierung aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Anleger zwingend erforderlich. Bei so genannten Offshore Brokern ist Vorsicht geboten.

Durch den Einsatz von Hebeln (z.B. 1:400) ist es möglich, die Renditechancen erheblich zu steigern. Gleichzeitig steigt jedoch auch das Verlustrisiko enorm. Es ist daher zu empfehlen, vor dem Handel mit CFD die Materie zu verstehen und erst danach zu investieren. Zum risikofreien Training empfiehlt es sich auch mit einem kostenlosen Demokonto zu starten, die von den einigen Brokern angeboten werden.

Wer nicht gleich in CFDs investieren möchte, kann auch in klassische Aktien investieren, die z.B. hohe Dividenden zahlen. Dividendentitel sind als Anlagestrategie über mehrere Jahre in Österreich ebenfalls sehr beliebt. Gerade im Leitindex ATX sind einige Blue Chips gelistet, die seit vielen Jahren Renditen von 3 bis 5% p.a. versprechen.

Geldausgaben sinnvoll planen

Oftmals wird ein Großteil des Geldes ausgegeben, ohne dass man es wirklich merkt. Das liegt daran, dass viele Menschen sich gar nicht bewusst werden, wofür sie ihr Geld ausgaben. Es kann durchaus sinnvoll sein, die eigenen Ausgaben zu strukturieren, zum Beispiel nach der 50-30-20 Regel. Diese und andere Regeln können im Alltag dabei helfen, die eigenen Ausgaben im Griff zu halten und Geld anzusparen, bzw. mehr Geld zur Verfügung zu haben.