Fakten von

Geld in Neuer Donau:
Spur nach Niederösterreich

Mögliche Zusammenhänge mit Straftaten außerhalb Wiens werden geprüft

WIEN: GELD IN NEUER DONAU © Bild: APA/POLIZEI WIEN

Woher kommen die Geldscheine im Wert von über 100.000 Euro, die Passanten in der Neuen Donau treiben sahen? Bisher tappt die Polizei diesbezüglich noch im Dunkeln. Eine Spur führt nun jedoch nach Niederösterreich. Es werden mögliche Zusammenhänge mit dortigen Straftaten untersucht.

Es bestehe "ein möglicher Zusammenhang mit einer Amtshandlung einer Polizeiinspektion in Niederösterreich". Diese Feststellung traf Johann Baumschlager, Sprecher der Landespolizeidirektion NÖ. Es seien "weitere umfangreiche Erhebungen" notwendig, fügte er hinzu.

WIEN: GELD IN NEUER DONAU
© APA/POLIZEI WIEN

"Die Ermittlungen gehen weiter, nicht nur in Wien", betonte Pressesprecherin Michaela Rossmann auf APA-Nachfrage. Die Polizei hoffte, über sichergestellte Banderolen, mit denen die Geldscheine zum Teil umfasst waren, die Bank ermitteln zu können, aus der das Bargeld stammte. Das sagte Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Natürlich würden auch national und international Spuren verfolgt. Das Landeskriminalamt Wien nimmt unter der Telefonnummer 01-31310 DW 33800 Hinweise entgegen.

WIEN: GELD IN NEUER DONAU
© APA/POLIZEI WIEN

"Wir gehen nach wie vor davon aus, dass sie von einem Verbrechen stammen", sagte Maierhofer. Mit der Frage, wer Anspruch auf Finderlohn habe, wenn kein Besitzer des Geldes ausfindig gemacht wird, beschäftige man sich vorerst nicht, betonte er.

WIEN: GELD IN NEUER DONAU
© APA/POLIZEI WIEN

Kommentare