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Zwei Geisterspiele für den
FC Basel in der Europa League

Schweizer Meister muss nach Vorkommnissen in Salzburg die Konsequenzen tragen

Fans des FC Basel im Europa-League-Spiel gegen Salzburg © Bild: GEPA pictures/ Felix Roittner

Die UEFA hat den FC Basel für die Vorkommnisse beim Rückspiel des Achtelfinales in der Europa League gegen Red Bull Salzburg hart bestraft. Weil die Fans des Schweizer Meisters eine Unterbrechung provozierten, muss der Club nun seine nächsten beiden Heimspiele vor leeren Rängen austragen und wurde zusätzlich mit einer Geldstrafe von 107.000 Euro belegt. Dies teilte die UEFA am Mittwoch mit.

Eines der beiden Spiele vor leeren Rängen wurde von der UEFA auf Bewährung ausgesetzt. Diese erstreckt sich auf den Zeitraum von zwei Jahren. Das erste sogenannte Geisterspiel gibt es bereits am Donnerstag kommender Woche, wenn im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League der FC Valencia in Basel gastiert.

Der FC Basel hat auf eine Berufung gegen das UEFA-Urteil verzichtet. Dies gaben die Eidgenossen auf seiner Homepage bekannt. "Aufgrund der Sachlage, der Reglemente und der Spruchpraxis der UEFA hat der FCB keine Anhaltspunkte, dass die UEFA dieses erstinstanzliche Urteil revidieren könnte", verlautbarte der Schweizer Meister. Außerdem betonte der Verein, dass man die "inakzeptablen Vorfälle in Salzburg in aller Schärfe" verurteile.

In Salzburg hatten die Basler Anhänger am vergangenen Donnerstag so lange Gegenstände auf den Platz geworfen, bis Schiedsrichter Manuel Gräfe die Partie nach rund einer halben Stunde für knapp 15 Minuten unterbrechen musste. Basel siegte danach trotz 0:1-Rückstands und Unterzahl noch mit 2:1 und warf die Salzburger aus dem Bewerb.

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