Geisterfahrer auf A21 tödlich verunglückt:
Pkw-Lenker frontal in Sattelschlepper gerast

42-Jähirger Wiener noch an Unfallstelle verstorben Lkw-Fahrer ist mit Schock davongekommmen

Geisterfahrer auf A21 tödlich verunglückt:
Pkw-Lenker frontal in Sattelschlepper gerast © Bild: APA/Hofbauer/BFK-Mödling

Ein Geisterfahrer ist auf der A21 ums Leben gekommen. Nach Angaben des Bezirksfeuerwehrkommandos Mödling war ein Pkw frontal gegen einen Sattelschlepper geprallt. Die Karambolage ereignete sich auf der Richtungsfahrbahn Wien bzw. zur A2 zwischen Hinterbrühl und Gießhübl.

Für den Pkw-Lenker - der Sicherheitsdirektion zufolge vermutlich ein 42 Jahre alter Wiener - kam laut BFK Mödling jede Hilfe zu spät. Der Mann war im Wrack seines Autos eingeklemmt. Die Notärztin der Rettung Mödling konnte nur mehr den Tod feststellen.

Frontal gegen Sattelschlepper gekracht
Die Alarmierung der Helfer war um 2.29 Uhr erfolgt, worauf die FF Sparbach und Sittendorf mit insgesamt 17 Mann ausrückten. Das wahre Ausmaß des Unfalls habe sich erst beim Eintreffen am Einsatzort gezeigt, berichtete das BFK Mödling. Der Geisterfahrer sei von Wien kommend auf der falschen Richtungsfahrbahn frontal mit einem Sattelschlepper kollidiert, an dessen Steuer ein 49-jähriger, ungarischer Staatsbürger saß. Einem deutschen Lenker eines weiteren Schwerfahrzeuges sei es unmittelbar davor noch gelungen, dem Pkw auszuweichen, so die Sicherheitsdirektion.

Der ungarische Lkw-Chauffeur erlitt einen schweren Schock. Er wurde von der Rettung erstversorgt. Die Richtungsfahrbahn Wien der A21 blieb während der Bergungs- und Aufräumarbeiten für etwa eineinhalb Stunden gesperrt. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion entstand an dem Pkw ebenso wie am Zugfahrzeug des Sattelschleppers Totalschaden.(apa/red)