Geheimvertrag mit Haider: Meischberger erhielt 2,5 Mio. Schilling für seinen Rücktritt

NEWS: Ex-Politiker Pensionsansprüche abgekauft Späterer Grasser-Berater hat Geld nicht versteuert

Geheimvertrag mit Haider: Meischberger erhielt 2,5 Mio. Schilling für seinen Rücktritt © Bild: APA/Pfarrhofer

NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe von einem Geheimvertrag zwischen Jörg Haider und dem späteren Immofinanz-Lobbyisten Walter Meischberger. Es geht dabei um den Rücktritt Meischbergers als FPÖ-Politiker im Jahr 1999. Meischbergers Verurteilung in der "Bar aufs Handerl"-Affäre rund um den FC Tirol war damals vom OGH bestätigt worden. Einzig: Meischberger wollte partout nicht zurücktreten, da ihm nur mehr wenige Tage für eine lukrative Pensionsberechtigung nach dem alten Politikerpensionssystem fehlten.

Als der Rücktritt am 20. Feber 1999 doch erfolgte, sagte Meischberger, dass nun bewiesen sei, dass "wir Freiheitliche doch anständige Menschen" seien und dass er schon immer "gegen Pensionsprivilegien" gekämpft habe.

Durch Unterlagen, die im Zuge der Buwog-Affäre beschlagnahmt wurden, kommt nun zu Tage, dass Meischberger in Wahrheit die Bezugs-und Pensionsansprüche abgekauft wurden. Der spätere Grasser-Berater Meischberger bekam 2,5 Millionen Schilling in Form eines Überbringersparbuchs der Erste Bank (Nr. 2513-49527).

Wie sich nun herausstellt, wurde dieses Geld nicht versteuert. Damit die Quelle des Geldes nicht auffliegt, wurden zudem Geldwäschemechanismen gezielt umgangen. Und: Gläubigern Meischbergers, der sich damals wegen eines schlecht gehenden Textilgeschäftes in einer desaströsen finanziellen Situation befand, soll nicht mitgeteilt worden sein, dass Meischberger nun über dieses Geld verfügt.

Meischberger wurde zu den gefundenen Unterlagen bereits einvernommen. Er bestätigte dabei die Zahlung und dass er sie als Abgeltung für seinen Rücktritt erhalten habe. Über die Versteuerung sei "sehr wohl nachgedacht worden", allerdings sei es, so Meischberger, "zu keinem Ergebnis gekommen". Zitat: "Einerseits wollte ich die heikle Quelle des Geldes nicht bekannt geben, andererseits war die Art des Geschäftes aus fiskalischen Gründen nicht festlegbar." Dass Geldwäscherichtlinien umgangen worden seien, damit er sich nicht bei Barbehebungen legitimieren müsse, könne er jedoch "nicht bestätigen".

LESEN Sie mehr dazu in NEWS 25/10!

Kommentare

Jeder ist blöd der noch Steuern bezahlt ! Meischberger mit Karli Heinzi Grasser befreundet ,braucht keine Steuern zu bezahlen ,weil Grasser ein ÖVP Freund ist ,und fast Bundesparteicef geworden ist,weil er der beste Finanzminister war,hie und da drückte er ein Auge zu,damit seine Freunde steuerfrei wie Meischberger zu ein wenig Essensgeld kam,sonst müßte er vielleicht gar noch verhungert ! Österreich du bestes Land der Welt,wo nur noch die Deppen Steuern zahlen geld !

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Wie lange noch?? Liebe Justiz!! Dieser Kerl gehört schon längst hinter Gitter!!! Hat sich Herr Strache verschluckt? Wenn es um den ehemaligen FPÖ-Generalsekretär Meischberger geht, sind Strache u. seine anständigen Freunde aus Kärnten besonders still.......einfach nur noch widerlich diese Typen!!!

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Wie lange noch?? Liebe Justiz!! Dieser Kerl gehört schon längst hinter Gitter!!! Zu 100% richtig was Sie da posten!

und wo bleibt die betrugsanzeige. ab vor den kadi (lol)

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Völlig unhaltbare Beschuldigungen Es gibt zwei Menschen in der Republik die völlig unschuldig sind auch wenn sie z.B. den Staat um Millionen betrogen hätten. Das ist der liebe KHG und sein Kumpel und Spezi der "Meischi"! Wer was anderes sagt ist ein Lügner!

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Re: Völlig unhaltbare Beschuldigungen typischer FPÖler, nur immer den korrekten Österreicher rauslassen, aber im geheimen ein richtiger Schmarozer!!!
Aber genau diese Sozialschmarozer hadern immer gegen die anderen und Ausländer.
Man braucht ja nur alle anderen FPÖler ansehen-fast alle haben Dreck am Stecken!!!!

Raus mit dem FPÖ-Gesindel

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Meischberger ..läßt nichts aus. Bin gespannt, wie die Antwort von Finanz und Justiz ausfällt.

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Re: Meischberger natürlich keine. was glauben sie? wir leben in korruptistan

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