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Geheimer Asylbericht regt auf

Bericht aus Innenministerium skizziert ein Horrorszenario, die Ministerin beruhigt

Fakten - Geheimer Asylbericht regt auf © Bild: APA/HERBERT P. OCZERET

Wie schlimm ist die aktuelle Flüchtlingssituation wirklich? Hat die Polizei alles im Griff oder ist sie überfordert? Ein neuer Bericht aus dem Innenministerium, der nicht an die Öffentlichkeit hätte gelangen sollen, zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft. Die Aufregung ist groß. Nun versucht die Innenministerin zu beruhigen.

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Ein interner Bericht des österreichischen Innenministeriums zur Flüchtlingssituation, der an die bayrische Polizei übermittelt wurde, sorgt beiderseits der Grenze für massive Aufregung. In dem eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Dokument ist aufgrund des momentanen „Flüchtlingsansturms“ von einer „Gefahr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit“ und der möglichen „Außerkraftsetzung gesetzlicher Strukturen“ die Rede.

Innenministerium dementierte zunächst

Wie die ZiB 2 am Mittwochabend berichtete, hieß es aus dem Innenministerium zunächst, es sei unklar, wer das Papier verfasst hat. Offensichtlich war man im Ressort wenig begeistert, dass der brisante Bericht an die Öffentlichkeit gelangt ist. Es handle sich nicht um eine offizielle Einschätzung, wurde zunächst verlautbart. Erst als Bayerischer Rundfunk und Kronen Zeitung aus dem Papier zitierten, veränderte sich die „Sprachregelung“ des Ministeriums, so die ZiB2. Plötzlich hieß es, der Bericht sei „von einer Arbeitsgruppe verfasst worden, die sich regelmäßig mit den Folgen der Flüchtlingskrise beschäftigt“.