Gehaltserhöhungen für Österreich klasse?
Spitzenposition bei Lohnzuwächsen 2008

Studie ortet nominelle Steigerungsrate von 4 Prozent Höchsten Zuwachs verzeichnen russische Angestellte

Gehaltserhöhungen für Österreich klasse?
Spitzenposition bei Lohnzuwächsen 2008

Österreich nimmt bei den nominalen Steigerungsraten der Gehälter für 2008 mit 4,0 Prozent im deutschsprachigen Raum die Spitzenposition ein. Auf gleichem Niveau liegen Dänemark, Finnland, Großbritannien, Schweden, die Niederlanden sowie die meisten Mittelmeerländer. Die höchsten nominalen Steigerungsraten bei den Gehältern in West- und Südeuropa weisen für 2008 die griechischen Firmen mit 5,4 Prozent auf, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung Towers Perrin HR Services.

Demnach fällt der Lohnanstieg in der Schweiz im europäischen Vergleich am niedrigsten aus. Schweizer Firmen zahlen den Angestellten laut Studie im kommenden Jahr im Durchschnitt 3,0 Prozent mehr Lohn, deutsche Firmen 3,5 Prozent mehr. Frankreich liegt mit 3,3 Prozent Lohnplus an vorletzter Stelle. Nominal die größten Steigerungsraten gibt es für russische Angestellte - diese erhalten 11 Prozent mehr.

Unter Berücksichtigung der Inflation gibt es die größten Lohnsteigerung in Bulgarien und Rumänien mit plus 5,2 und 4,9 Prozent. In Österreich beträgt die reale Steigerung 2,2 Prozent, in der Schweiz 1,8 Prozent und in Deutschland 1,9 Prozent. Am geringsten fällt die reale Steigerungsrate in Irland mit 0,8 Prozent aus. (apa/red)